02. Februar 2018: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Börse wird behauptet erwartet  …

Die Schweizer Börse dürfte die Sitzung gut behauptet beginnen. Nach dem Abverkauf am Vortag werden die anderen Börsen in Europa am Freitag erneut im Minus erwartet. Dabei zeigt sich, dass die Anleger die Aktienmärkte in der Eurozone meiden. Politische Unsicherheiten wie die anhaltenden Koalitionsverhandlungen in Deutschland oder die anstehenden Wahlen in Italien schüren nicht die Zuversicht in eine politische Stabilität. Zum anderen dürften die Gewerkschaften in den kommenden Wochen in Deutschland verstärkt zum Streik aufrufen. Zudem zeigt die laufende Berichtssaison, dass die Unternehmen unter dem weiter festen Euro leiden.

SCHWEIZ | Pharma-Schwergewichte belasten SMI  

Der Schweizer Aktienmarkt hat mit Abgaben abgeschlossen. Der SMI drehte nach einem noch klar positivem Start ab Mittag ins Minus und schloss unter der Marke von 9‘300 Punkten. Insbesondere schwächer notierende Pharma-Schwergewichte zogen den Leitindex nach unten. Der Auftrieb, den die unveränderte US-Zinspolitik gebracht hatte, habe nicht lange gehalten, kommentierten Marktteilnehmer. Gemischt ausgefallene US-Unternehmens-News und Konjunkturdaten belasteten. Klar im Zentrum der Aufmerksamkeit standen Roche (GS -2.8%), die nach anfänglichen Aufschlägen tief ins Minus rutschten und als schwächster SMI/SLI-Wert schlossen. Das zweite Pharmaschwergewicht Novartis (-0.8%) gab ebenfalls merklich ab. Auch Lonza (-2.7%) konnten die Gewinne aus dem frühen Handel nicht halten. 

GLOBAL | Achterbahnfahrt an der Wall Street   

Die Wall Street hat am Donnerstag eine Achterbahnfahrt hingelegt. Nach anfänglichen Verlusten drehten die Kurse im Mittagshandel deutlicher ins Plus, nur um dann im späten Geschäft wieder zurückzukommen. Dabei kamen die Impulse vom Rentenmarkt, denn mit steigenden Renditen dort gerieten die Aktienkurse unter Druck. Letztlich setzte sich kein klarer Trend durch. Völlig unbeachtet blieb der Umstand, dass die Wall Street nicht auf die Talfahrt der europäischen Börsen reagierte. Händler taten sich schwer, fundamentale Gründe für die Bewegungen zu finden.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch