03. November 2016: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Handelsstart knapp behauptet ……

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Die Schweizer Börse dürfte heute knapp behauptet eröffnen. Die US-Notenbank hat sich in der Endphase des USWahlkampfs um die nächste Präsidentschaft ruhig verhalten. Zugleich nahmen die Währungshüter eine Zinserhöhung im Dezember in den Blick, womit die meisten Ökonomen und Börsianer gerechnet hatten. Am Markt wird jedoch erwartet, dass die unkalkulierbaren Folgen eines etwaigen Wahlsiegs Trumps die Fed dazu bringen könnte, bis Anfang 2017 stillzuhalten. Etwas gestützt wird die Stimmung von günstigen Vorlagen aus Asien: In China und in Indien ziehen die Kurse nach guten Service-PMIs deutlich an. Impulse dürften heute von der Berichtssaison ausgehen sowie vom US-ISM für den Service-Bereich.

SCHWEIZ | SMI erneut mit Verlusten  

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel gestern erneut klar im Minus beendet. Der Leitindex SMI fiel gar auf 7‘700 Punkte zurück und damit auf den tiefsten Stand seit dem Brexit-Taucher. Hohe Verluste erlitten vor der Fed-Leitzinsentscheidung Finanzwerte wie Credit Suisse (-2.9%). Auch UBS und Julius Bär (je -2.2%) büssten stark ein. Am breiten Markt wurden Oerlikon (-5.7%) deutlich tiefer gehandelt, nachdem das Industrieunternehmen im dritten Quartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang ausweisen musste und damit die Erwartungen deutlich verfehlte. Barry Callebaut (-0.2%) konnten sich indes besser als der Gesamtmarkt halten. Die Zahlen des Schokolade-Produzenten zum Geschäftsjahr 2015/16 wurden am Markt positiv aufgenommen.

GLOBAL | US-Anleger weiter gehemmt  

Die Wall Street hat sich am Mittwoch wie schon an den Vortagen als stark politisch geprägte Börse gezeigt. Wie ein Damoklesschwert schwebt über den Börsen die Möglichkeit, dass Trump in der kommenden Woche zum neuen US-Präsidenten gewählt werden könnte. Für Verunsicherung sorgten derweil die drastisch fallenden Ölpreise. Die offiziellen Lagerbestandsdaten für die USA wiesen einen massiven Aufbau der Bestände aus. Dies gesellte sich zur ohnehin schon dominierenden Skepsis um die Versuche einer Preiskontrolle durch die Ölländer inner- und ausserhalb der OPEC.

Quelle: AdvisorWorld.ch