05. April 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Die Börse dürfte behauptet eröffnen. Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Aufschlägen beginnen….

Wenig verändert dürften die anderen Börsen Europas in den Handel starten. Die beiden italienischen Banken Banca Popolare di Vicenza SpA und Veneto Banca SpA können aufatmen. Die EZB teilte ihnen mit, dass sie nach den Richtlinien der sogenannten vorsorglichen Rekapitalisierung Staatshilfe erhalten dürfen. Ihre Kapitallücke belaufe sich zusammengenommen auf 6.4 Mrd EUR, teilten die beiden Banken, die fusionieren und ihre Geschäfte restrukturieren wollen, am Dienstagabend separat mit.

SCHWEIZ | SMI mit leichtem Plus  

Der Schweizer Aktienmarkt hat nach dem Markieren eines Jahreshochs in der Vorwoche die verhaltene Entwicklung der vergangenen Tage fortgesetzt und den Dienstagshandel mit einem leichten Plus beendet. Der SMI war positiv gestartet, rutsche gegen Mittag klar ins Minus und schaffte es mit einer gut gehaltenen Wall Street dann wieder in die Gewinnzone. Den Märkten fehle angesichts des erreichten Niveaus derzeit eine klare Richtung, hiess es im Handel. Einige Investoren würden sich wieder einmal fragen, ob der durch die Trump-Regierung ausgelöste Optimismus an den Börsen nicht doch etwas zu gross geworden sei.

GLOBAL | Aktien treten auf der Stelle  

Risikoscheu hat am Dienstag an der Wall Street das Geschehen bestimmt. Die Kurse pendelten mehr oder weniger um die Vortagesstände. An den weltweiten Märkten waren sichere Häfen wie der Yen oder Gold gesucht. Am Vortag hatten US-Konjunkturdaten enttäuscht, hinzu kam die Sorge über die hochgelaufenen Bewertungen der amerikanischen Aktien. Bereits teilweise eingepreist wurden in die Kurse darüber hinaus eine weiter anziehende Konjunktur und eine wirtschaftsfreundliche Politik, etwa in Form von Steuersenkungen. Unsicherheit herrschte zudem wegen des am Donnerstag startenden Treffens von US-Präsident Donald Trump mit seinem chinesischen Gegenüber Xi Jinping – hier dürften die unterschiedlichen Ansichten über den freien Handel aufeinanderprallen.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch