05. Dezember 2016: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Leichterer Start an der Börse erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Verlusten eröffnen…..

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Nach dem deutlichen „Nein“ in Italien gegen die Senatsreform und dem angekündigten Rücktritt des Premiers Renzi dürften Europas Börsen schwächer in die neue Woche gehen. Vor allem Börsen der Eurozone-Peripherie dürften Verkäufe sehen. „Zumindest auf kurze Sicht ist zuletzt allerdings schon einiges an Vorsicht eingepreist worden, vor allem am Bondmarkt“, so ein Händler. Auch die Börsen in Asien zeigen sich heute überwiegend mit moderaten Abgaben. In Tokio belastet der zumindest zwischenzeitlich etwas anziehende Yen. Wegen der Sorgen um eine von Italien ausgehende Ansteckung des globalen Bankensektors geben an den Börsen Bankenaktien überdurchschnittlich nach.

SCHWEIZ | SMI schliesst fester dank US-Jobdaten  

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit leichten Gewinnen aus der Sitzung gegangen, dennoch kam es auf Wochensicht zum zweiten Verlust in Folge. Im frühen Geschäft verzeichneten die Aktien noch auf breiter Front klare Verluste, welche vor allem mit der Nervosität im Zusammenhang mit der Abstimmung vom Wochenende in Italien zusammenhingen. Ein besser als erwartet ausgefallener Arbeitsmarktbericht aus den USA brachte am Nachmittag dann noch etwas Unterstützung, worauf die Aktien über das Schlussniveau des Vortages kletterten. In Marktkreisen gilt unabhängig davon als ausgemacht, dass die amerikanische Notenbank die Zinsen im Dezember ein zweites Mal seit der Finanzkrise erhöhen wird.

GLOBAL | Wall Street zeigt sich wenig verändert  

Wenig entschlussfreudig haben die Anleger an der Wall Street am Freitag agiert. Die Indizes pendelten zwischen leichten Gewinnen und Verlusten hin und her und schlossen wenig verändert. Der Arbeitsmarktbericht für den November zeigte einen weiterhin soliden Jobaufbau, erbrachte aber bei den Beschäftigtenzahlen keine Überraschung. Allerdings sank die Arbeitslosenquote unerwartet deutlich auf 4.6%, hier war ein Stand von 4.9% erwartet worden. An der Einschätzung der weitgehend eingepreisten Fed-Zinserhöhung im laufenden Monat konnten die Daten nichts ändern.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch