05. Februar 2018: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Börse zu Wochenbeginn schwächer. Die Schweizer Börse wird heute schwächer erwartet….

Mit Anschlussverkäufen rechnen Händler zur Eröffnung am Montag auch an den anderen europäischen Aktienmärkten. „Die Korrektur frisst sich durch die Weltmärkte“, sagt ein Händler mit Blick auf die deutlichen Abschläge in Tokio und anderen asiatischen Märkten. Belastet von den gestiegenen Rentenrenditen hatte die Wall Street am Freitag den höchsten Tagesverlust in Prozent seit August 2017 verbucht. „Die Märkte preisen höhere Zinsen ein“, so ein Analyst. Laut US-Arbeitsmarktbericht lagen die Stundenlöhne im Dezember 2.9 Prozent über dem Stand vom gleichen Vorjahresmonat. Impulse könnten heute von Einkaufsmanagerindizes ausgehen sowie vom ISM-Index für das nichtverarbeitende Gewerbe in den USA.

SCHWEIZ | Steigende Renditen belasten SMI  

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag den fünften Tag in Folge schwächer geschlossen. Die Stimmung am Markt wurde weiterhin vom schwachen US-Dollar wie auch von den steigenden Anleihenrenditen belastet. Auf Wochensicht resultierte für den SMI damit ein Minus von 3.1%. Von den 30 wichtigsten Titeln schlossen 26 im Minus, drei im Plus und einer (Bâloise) unverändert. Die deutlichsten Abgaben entfielen auf Swatch (-2.3), Sika (-2.3%), Clariant (-2.2%) und LafargeHolcim (-1.6%).    

GLOBAL | Ausverkauf wegen Zinsangst 

Belastet von gestiegenen Rentenrenditen hat die Wall Street am Freitag den höchsten Tagesverlust in Prozent seit August 2017 verbucht – gerechnet in Punkten war es sogar der heftigste seit Dezember 2008. Getrübt wurde die Stimmung durch das gestiegene Zinsniveau. Den Auslöser hatte die US-Notenbank bereits zur Wochenmitte mit einer etwas falkenhafteren Wortwahl zur Inflationserwartung gesetzt. Eine schneller anziehende Inflation macht den Weg für zügigere Zinserhöhungen frei. Untermauert wurde diese Sicht nun vom überzeugenden US-Arbeitsmarktbericht. Während im Januar mehr Stellen als erwartet geschaffen wurden, zogen auch die Stundenlöhne stärker als gedacht an. Steigende Löhne gelten als Vorbote für eine anziehende Inflation.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch