06. Februar 2018: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Verkaufswelle an Börsen erwartet. Die Schweizer Börse wird heute zum Start sehr schwach erwartet…..

Europas Börsen dürften mit Blick auf die negativen internationalen Vorgaben mit schweren Verlusten in den Handel gehen. Der Dow verlor am Montag 4.6 Prozent – der grösste Tagesverlust seit sechs Jahren. Auch in Asien setzte sich der Ausverkauf fort. In Tokio ging es mit den Kursen teilweise um bis zu 7 Prozent nach unten. Einen konkreten Auslöser für den Kurseinbruch an der Wall Street gab es nicht. Händler und Analysten verweisen auf die hohe Bewertung an den Aktienmärkten und die steigenden Renditen an den Anleihemärkten. Das „Angstbarometer“ VIX stieg am Montag auf fast 40, der höchste Stand seit August 2015. 

SCHWEIZ | SMI setzt zu WochenbeginnTalfahrt fort 

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag seine Talfahrt der vergangenen Woche fortgesetzt. Dabei schwankte der SMI im Tagesverlauf zwischen 9‘148 und 9‘085 Punkten – und fiel somit erstmals seit November 2017 unter die Marke von 9‘100 Punkten. Deutlich wurden am Montag Aryzta (-2.8%) und UBS (-2.5%) zurückgenommen. Aber auch LafargeHolcim, ABB, Kühne+Nagel, Julius Bär oder Swatch büssten zwischen 2.3% und 1.6% ein. Zur Gruppe der grössten Verlierer gehörten auch Dufry (-2.8%). Beim Reisedetailhändler wurde über das Wochenende der Ausstieg des Grossaktionärs Paul Singer bekannt. Die von ihm kontrollierten Hedge Funds haben laut einer Börsenmitteilung ihre Anteile von über 5% auf unter 1% reduziert. 

GLOBAL | Zeitweise Panik an der Wall Street  

„Alles muss raus“, war am Montag die Devise an der Wall Street. Es war ein Tag für die Geschichtsbücher, manche Händler sprachen von Kapitulation. Denn in einer panikartigen Verkaufswelle, verstärkt durch Computerhandel, fiel der Dow-Jones-Index um bis zu 6 Prozent oder 1‘600 Punkte. Erst an der Marke von 24‘000 Punkten prallte er dann nach oben ab und verlor schliesslich „nur“ 4.6 Prozent. 29 von 30 Dow-Werten fielen um mehr als 3 Prozent. Schwächste Branchen waren Banken (-5.6 Prozent) und Halbleiterwerte (-4.8 Prozent).

 

Quelle: AdvisorWorld.ch