1. September 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zu Beginn etwas fester erwartet  ………

Die Schweizer Börse dürfte auf Basis vorbörslicher Indikationen heute etwas fester eröffnen. Wichtigstes Ereignis des Tages ist der US-Arbeitsmarktbericht für August am Nachmittag. Von ihm werden neue Erkenntnisse über den Zinspfad der US-Notenbank erhofft. Die Zahl neuer Stellen steht dabei weniger im Fokus als das Wachstum der Löhne. Ökonomen erwarten ein Plus von rund 0,2 Prozent zum Vormonat bei den durchschnittlichen Stundenlöhnen. Bei den neuen Stellen rechnet der Konsens mit 180.000 Jobs. Davor werden bereits am Vormittag eine Reihe europäischer Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht – bei vielen handelt es sich allerdings um Zweitlesungen. 

SCHWEIZ | Novartis treibt Erholung im SMI an  

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Donnerstag weiter vom schwachen Start in die laufende Börsenwoche erholt. Bei den Blue Chips gingen Novartis (+2.1%) als Tagessieger aus dem Handel. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte dem Basler Pharmakonzern die Zulassung des Mittels Kymriah zur Behandlung einer bestimmten Form von Leukämie (ALL) bei Kindern und Jugendlichen erteilt. Die beiden weiteren Schwergewichte Nestlé und Roche gewannen 0.5% bzw. 1.0%. Gefragt waren auch Zykliker wie Kühne+Nagel (+1.7%), ABB (+1.4%) oder Swatch (+1.3%). Bâloise (+0.7%) wurden am Tag nach der Zahlenveröffentlichung von Analystenkommentaren getragen.

GLOBAL | Starke Wirtschaft ermutigt Anleger  

Die Wall Street hat am Donnerstag die Vortagesgewinne weiter ausgebaut. Nach den überraschend guten US-Konjunkturdaten zur Wochenmitte konnten nun auch die aktuellen Daten überzeugen. Die wöchentlichen Erstanträge sowie die persönlichen Einkommen und Ausgaben fielen weitgehend im Rahmen der Erwartungen aus. Doch die Inflation bleibt weiterhin schwach, was die US-Notenbank nicht dazu drängen dürfte, die Zinsen bald anzuheben. Und der Einkaufsmanager Chicago für August lag mit 58.9 auf dem Niveau des Vormonats, während Analysten mit einer leichten Abschwächung auf 58.0 gerechnet hatten.

Quelle: AdvisorWorld.ch