10. Januar 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Gut behauptete Eröffnung erwartet………

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Die Schweizer Börse dürfte heute auf der Basis vorbörslicher Indikationen gut behauptet eröffnen. Der Seitwärtshandel an den anderen Börsen Europas dürfte sich auch am Dienstag fortsetzen. Auffällig sei der überraschend starke Anstieg der Erzeugerpreise in China im Dezember. Die Verbraucherpreise im Reich der Mitte sind im Dezember um 2.1% gestiegen und damit weniger stark als zuletzt. Es ist das erste Mal seit vier Monaten, dass sich das Wachstum gegenüber dem Vormonat verlangsamt hat. „Aber auch das lässt dort die Aktienmärkte kalt“, sagt ein Händler.

SCHWEIZ | SMI dank Schwergewichten im Plus

Der Schweizer Aktienmarkt hat zum Start der zweiten Handelswoche in diesem Jahr eine Verschnaufpause eingelegt. Nach dem Anstieg des Leitindex SMI um 2.4% zu Beginn des noch jungen Jahres seien die Anleger vorsichtiger geworden und hätten Gewinne mitgenommen, hiess es im Handel. Gewinne wurden vorneweg in den zuletzt stark gelaufenen Bankwerten realisiert. Die defensiven Schwergewichte verhalfen dem SMI dennoch zu einem kleinen Plus. Grosse Verluste verzeichneten Bankaktien wie Julius Bär (-1.4%) und UBS (-1.2%), während die Papiere von Crédit Suisse (+0.1%) im Nachmittagshandel deutlich nach oben drehten.

GLOBAL | Nasdaq auf Rekordhoch  

Der Handel an der Wall Street verlief am Montag unentschlossen und uneinheitlich. Während Energie- und Versorgerwerte mit einem schwachen Ölpreis unter Druck standen, waren Technologie- und Pharmawerte gesucht. So stiegen zum Beispiel Apple um 1.1% und der Nasdaq-Composite erreichte ein neues Allzeithoch. Doch Teilnehmer vermissten Impulse und zeigten sich mit Blick auf die demnächst beginnende Berichtsaion abwartend. Die nach den US-Präsidentschaftswahlen startende „Trump-Rally“ sei nun erst einmal zu Ende, sagten Händler. Mit dem heranrückenden Termin der Amtseinführung am 20. Januar gingen die Anleger von der Spekulation über die Massnahmen des künftigen Präsidenten über zu dem, was tatsächlich kommt und warteten daher ab, sagte ein Chefmarktstratege.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch