10. November 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start gut behauptet erwartet. Die Schweizer Börse dürfte zum Wochenabschluss auf Basis vorbörslicher Indikationen gut behauptet eröffnen………..

Nach dem deutlichen Rücksetzer am Vortag wird heute an Europas Handelsplätzen insgesamt ein Handelsstart im positiven Bereich erwartet. Positiv wird gewertet, dass der Dow-JonesIndex rund 150 Punkte über seinem Tagestief schloss. Zunächst hatte die befürchtete Verschiebung der erhofften USSteuerreform ins Jahr 2019 die Stimmung stärker belastet. Übergeordnet werden die Investoren etwas vorsichtiger. Dies ist unter anderem an den US-Ramschanleihen abzulesen, die seit zwei Wochen unter Abgabedruck stehen.

SCHWEIZ | SMI schliesst klar im Minus  

Am Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag die Farbe rot klar dominiert. Am Ende ist es nur den Aktien von Lafarge- Holcim (+0.7%) gelungen, sich gegen den schwachen Trend im Plus zu halten. ABB (-2.0%) wurden nach enttäuscht aufgenommenen Zahlen von Siemens in Sippenhaft genommen. Vergleichsweise gut, wenn auch knapp im Minus, hielten sich über weite Strecken die Papiere der Zurich (-0.1%).  Der restliche Finanzsektor tendierte uneinheitlich. Julius Bär hielt sich mit -0.3% am besten, während die Aktien der Swiss Life (-1.6%) mit zu den grössten Verlieren zählten. Grössere Abschläge verzeichneten auch Lonza, Logitech und Adecco, die um 3.0 bis 2.5% tiefer schlossen. Im Minus schlossen auch Novartis (-1.0%), Roche (-0.9%) und Nestlé (-0.8%).

GLOBAL | Wall Street mit Verlusten  

Zweifel am Zustandekommen der versprochenen Steuerreform haben gestern die Stimmung an der Wall Street gedämpft. Bemühungen des US-Finanzministers, die Zweifel zu zerstreuen, liefen ins Leere. Von Panik wollten Marktbeobachter allerdings nicht sprechen, zumal die Kurse ihre Verluste im späten Handel halbierten. Technologiewerte standen auf den Verkaufslisten der Anleger ganz oben. Der entsprechende Subindex im S&P-500 ist in diesem Jahr um 37 Prozent gestiegen. Allmählich sorgten sich die Anleger aber, dass die Unternehmen der Branche ihr Wachstumstempo nicht mehr lange durchhalten könnten, hiess es von Analysten.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch