11. April 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Knapp behauptete Eröffnung erwartet ……

Die Schweizer Börse dürfte den heutigen Handelstag knapp behauptet beginnen. An den Börsen in Europa dürften sich die moderaten Verluste des Vortages fortsetzen. Es sind vor allem die geopolitischen Risiken, die zur Vorsicht mahnen. Nordkorea hat die Entsendung einer US-Flugzeugträgergruppe zur Koreanischen Halbinsel scharf verurteilt und mit einer entschiedenen Reaktion gedroht. Der US-Angriff auf Syrien wird allgemein auch als Warnung an Nordkorea verstanden. Diese Entwicklung sorgt bereits für Unruhe an den asiatischen Börsen, die mehrheitlich im roten Bereich notieren. Der Yen als vermeintlich sicherer Hafen am Devisenmarkt ist gesucht. Der Euro fällt auf ein Fünfmonatstief zum Yen.

SCHWEIZ | Die Börse schliesst freundlich  

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich zu Wochenbeginn freundlich. Das Leitbarometer SMI wurde allerdings vom Dividendenabgang des Indexschwergewichts Nestlé belastet. Der breite Swiss Performance Index legte dagegen zu. Die übergeordnete Stimmung lasse sich aber weiterhin eher als ein Abwarten bezeichnen, hiess es im Handel. Die geopolitischen Unsicherheiten hätten sich zwar zuletzt mit der Intervention der Vereinigten Staaten im Syrienkonflikt sowie den Drohungen der Trump-Administration gegenüber Nordkorea erhöht. Andererseits sei der Aktienmarkt die vergangenen Monate gut gelaufen und niemand wolle vorzeitig aus der Rally aussteigen.

GLOBAL | Wall Street kaum verändert

Die Wall Street hat sich am Montag kaum von der Stelle bewegt. Die geopolitischen Unsicherheiten und auch der Start der Berichtssaison im Wochenverlauf sorgten für verstärkte Zurückhaltung unter den Investoren. Für teils deutliche Bewegungen bei Einzelwerten sorgte das sich weiter drehende Übernahmekarussell. Wichtige US-Daten standen zu Wochenbeginn nicht auf der Agenda. Die anhaltenden politischen Unsicherheiten belasteten das Sentiment. Zwar ist das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping recht positiv verlaufen, doch lastete die anhaltende Bedrohung durch das nordkoreanische Atomprogramm auf der Stimmung.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch