11. September 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zu Beginn etwas fester erwartet. Die Schweizer Börse dürfte am Montag etwas fester eröffnen………

Die Dollar-Erholung treibt zum Wochenauftakt nach den asiatischen voraussichtlich auch die anderen europä- ischen Aktienmärkte nach oben. „Irma hat an Kraft verloren, der Dollar erholt sich und die Risikobereitschaft nimmt zu“, so ein Händler. Profitieren dürften exportorientierte europäische Aktien, aber auch Rohstoffwerte wegen der erwarteten höheren Nachfrage aufgrund der Irma- und besonders auch immer noch der Harvey-Schäden. Der Dollar profitiert davon, dass nun die Sorgen vor einem weiteren Verschuldungsschub in den USA nachlassen. Der Terminkalender ist heute vergleichsweise leer.

SCHWEIZ | SMI rückt seitwärts ins Wochenende  

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag einen ruhigen und richtungslosen Handel kaum verändert beendet. Der Leitindex SMI pendelte um die Nulllinie und verteidigte bis zum Schluss – wenn auch knapp – die Marke von 8‘900 Punkten. Auf dem Vormarsch waren zum Wochenschluss die Titel des schweizerisch-irischen Backwarenkonzerns Aryzta, die sich um 1.8% verteuerten. Damit erholten sie sich ein wenig von den zuletzt erlittenen Kurseinbussen. Vifor (+1.7%) weiteten indessen die Avancen der letzten Tage aus. LafargeHolcim rückten um 0.7% vor. Die Bankentitel Credit Suisse und Julius Bär legten um 0.5% respektive 0.3% zu, weniger gut lief es für die UBS (-0.1%). Die Versicherer wurden von Bâloise (+1.0%) angeführt, während Swiss Re um 0.5% zulegten.  

GLOBAL | Nordkorea und Irma dämpfen Kauflaune  

Die Anleger an der Wall Street haben auch am Freitag wenige Kaufgründe gefunden. Gleich zwei Ängste lähmten die Investoren: eine mögliche weitere Verschärfung der Nordkorea-Krise und der sich dem amerikanischen Festland nähernde Wirbelsturm Irma. Angeführt wurde der Dow-Jones-Index von Travelers, die um 4% vorrückten. Die Aktie des Versicherers hatte in den vergangenen Tagen wie andere Branchentitel heftige Verluste verbucht. Anleger trennten sich von den Papieren der Assekuranzen, weil auf diese infolge der Sturmschäden hohe Belastungen zukommen werden.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch