12. September 2016: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Knapp behauptet erwartet. Der Schweizer Aktienmarkt dürfte die Handelswoche knapp behauptet eröffnen…………

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Die kursierenden US-Zinserhöhungsspekulationen dürften an den europäischen Aktienmärkten am Wochenauftakt zu Anschlussverkäufen führen. Gedrückt wird die Stimmung vom Rückschlag an den US-Rentenmärkten, nachdem der Präsident der Boston-Fed, Eric Rosengren, am Freitag gesagt hatte, er halte steigende Leitzinsen für angemessen. Auch heute steht die US-Notenbank im Fokus: Nach Reden der nicht stimmberechtigten Fed-Mitglieder Dennis Lockhart und Neel Kashkari am Nachmittag äussert sich am Abend die stimmberechtigte Fed-Bankerin Lael Brainard. Sie gilt als „Taube“. Ihre Rede könnte die Zinserwartungen erneut deutlich verändern.

SCHWEIZ | Swiss Re glaubt an Preisstabilisierung  

Die Swiss Re rechnet mit einer Stabilisierung der seit einiger Zeit unter Druck stehenden Preise für Rückversicherungsdeckung. Das zweite Quartal 2016 habe gezeigt, dass Naturkatastrophen in einer gewissen Häufung auftreten können. Mit Blick auf die rückläufigen Preise dürfte aber die Talsohle der Preisentwicklung im laufenden Versicherungszyklus wohl nicht mehr allzu weit entfernt sein. Nach Geschäftsfeldern betrachtet sei im Property-Geschäft mit stabilen Raten zu rechnen, während der Preisdruck im Haftpflicht-Teil nachlassen werde. In der Haftpflicht-Rückversicherung dürften wohl breit abgestützte Preiserhöhungen möglich sein, da die Reservepolster der Branche an Wert verloren hätten.

GLOBAL | NYSE mit Rekord-Absturz seit Brexit  

Die Verstimmung an der Wall Street über die stillhaltende Europäische Zentralbank (EZB) ist am Freitag der Sorge über eine möglicherweise zu entschlossene US-Notenbank gewichen. Die Spekulationen über baldige Zinserhöhungen in den USA nahmen deutlich Fahrt auf und bescherten dem Aktienmarkt bei hohen Umsätzen den kräftigsten Absturz seit dem Brexit- Votum. Händler sprachen von der Furcht über ein Ende des billigen Geldes. Der auch „Angstbarometer“ genannte Vola- tilitätsindex schoss um 33 Prozent in die Höhe. „Wenn der Markt in der Nähe seiner Höchststände notiert, führt jede negative Nachricht zum Ausverkauf“, so ein Analyst.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch