13. April 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Die Börse dürfte behauptet eröffnen. Die Schweizer Börse dürfte den heutigen Handelstag mit leichten Aufschlägen beginnen…..

Mit etwas leichteren Kursen für die weiteren Börsen Europas rechnet ein Händler: „Der Goldpreis steigt und der Euro wertet auf, das sieht nach kleineren Gewinnmitnahmen vor einem langen Wochenende aus“. Am letzten Handelstag vor dem Osterwochenende könnten Anleger also noch kleinere Aktienpositionen räumen. Der Euro profitiere von Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump, wonach der US-Dollar zu stark und er, Trump, doch ein Freund der Niedrigzinspolitik sei. „Das belastet exportlastige Werte“, sagt der Händler, der jedoch gleichzeitig darauf hinweist, dass sich die Aufwertung des Euro bislang in Grenzen halte.

SCHWEIZ | Die Nervosität am Markt bleibt hoch  

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch erneut leicht im Plus geschlossen. Bei einer insgesamt zurückhaltenden Stimmung hielten hierzulande vor allem die defensiven Schwergewichte Nestlé und Roche die Indizes im Plus. Ein Marktbeobachter sprach von Nervosität unter den Marktakteuren. Während die Märkte weltweit bereits hoch bewertet seien, sorgten die aktuellen politischen Spannungen wie der Syrienkonflikt und der Konflikt um Nordkorea für Verunsicherung. Der Schweizer Volatilitätsindex VSMI blieb in der Folge auf einem hohen Niveau. Bei den näher rückenden Wahlen in Frankreich sorgte zudem die steigende Popularität des Linksaussen-Kandidaten Jean-Luc Mélenchon für Diskussionen. Neue Konjunkturdaten aus Europa und den USA lieferten dagegen nur schwache Impulse.

GLOBAL | Geopolitische Sorgen belasten weiter  

Die anhaltenden geopolitischen Sorgen haben der Wall Street auch am Mittwoch ihren Stempel aufgedrückt. Allerdings blieb der Abwärtsdruck recht moderat. Die weiter bestehenden Spannungen in Syrien und Nordkorea veranlassten die Investoren erneut zur Zurückhaltung. Der Dollar geriet dagegen mit Aussagen von Präsident Donald Trump im späten US-Handel unter Druck gegenüber Euro und Yen. Trump hält den US-Dollar für „zu stark“. Ein starker Dollar schade und werde auch schlussendlich schaden, so Trump.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch