13. September 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Die Börse wird gut behauptet erwartet……….

Die Schweizer Börse dürfte die heutige Sitzung gut behauptet eröffnen. Die anderen Börsen Europas werden zur Eröffnung zunächst ein paar Punkte leichter erwartet. Nach dem guten Lauf der vergangenen zwei Wochen steht nun erst einmal eine Konsolidierung auf der Agenda. Damit können die hiesigen Märkte zunächst nicht von der Party an der Wall Street profitieren. Dort schlossen die Indizes auf Rekordständen  – wenngleich die Aufschläge moderat ausfielen. Den Grund liefert unter anderem US-Finanzminister Steven Mnuchin, der bekräftigte, dass die Steuerreform noch vor Jahresende beschlossen werden soll. Die europäischen Unternehmen haben keinen direkten Vorteil aus der US-Steuerreform, daher ist sie für die Börsen hierzulande kein Kurstreiber.

SCHWEIZ | SMI erzielt Gewinne auf breiter Front  

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag auf breiter Front zugelegt und den bereits starken Lauf vom Montag fortgesetzt. Der Swiss Market Index (SMI) als wichtigster Index schaffte damit erstmals seit etwa einem Monat den Sprung über die Marke von 9‘000 Punkten. Die grossen Gewinner waren unter den Blue Chips die Anteilsscheine von Partners Group (+4.2%) und Credit Suisse (+3.3%). Mit UBS (+1.8%) und Zurich (+1.5%) waren weitere Finanzvaloren ganz vorne mit dabei. Stärker nachgefragt wurden im Zuge der verbesserten Anlegerstimmung auch Zykliker wie Dufry (+1.7%), ABB (+1.2%), LafargeHolcim (+1.1%) und – am Tag vor dem Zwischenbericht – Richemont (+1.1%). Eine grosse Stütze war die schwergewichtige Novartis, die um 1.3% zulegte.

GLOBAL | Wall Street bleibt auf Rekordkurs  

Auch nach dem deutlichen Anstieg zum Wochenauftakt hatten die US-Börsen am Dienstag noch etwas Luft nach oben. Dabei gingen alle drei Hauptindizes auf Rekordkurs: der DowJones-Index und der Nasdaq Composite auf Schlusskursbasis, der S&P 500 mit einem neuen Verlauf- und Schlusshoch, nachdem er bereits am Montag auf nie gesehene Höhen gestiegen war. Es überwog noch immer die Erleichterung darüber, dass Nordkorea am Wochenende auf eine neuerliche Provokation verzichtet hat und die durch „Irma“ angerichteten Schäden nicht so hoch sind wie befürchtet.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch