14. Dezember 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start knapp behauptet erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute nur knapp behauptet eröffnen……

Generell rechnen Händler an Europas Aktienmärkten  am Donnerstag mit einem schwachen Start. Nach der Zinsentscheidung der Fed herrsche ein wenig Unsicherheit. Positiv seien aber weitere Fortschritte bei der US-Steuerreform. Dazu kommen am Donnerstag weitere Notenbanksitzungen und eine Flut von Konjunkturdaten. Der EZB-Rat dürfte seine Geldpolitik unverändert lassen. Er hatte erst am 26. Oktober beschlossen, die Anleihekäufe ab 2018 bei auf 30 Mrd EUR halbiertem Monatsvolumen bis Ende September fortzusetzen. Zudem wurde eine Fortführung der Vollzuteilung bei den Refinanzierungsgeschäften für Banken bis Ende 2019 verlängert.

SCHWEIZ | SMI markierte neues Jahreshoch  

Am Mittwoch hat der Schweizer Aktienmarkt leicht im Plus geschlossen. Am späten Nachmittag übersprang er sogar kurzzeitig die 9‘400er-Marke und markierte bei 9‘406 Punkten ein neues Jahreshoch. Über lange Strecken des Tages hatten die drei defensiven Schwergewichte Nestlé (+0.3%), Roche (unverändert) und Novartis (+0.4%) den SMI belastet. Mit Sonova (-0.9%) erging es einem weiteren Vertreter der Gesundheitsbranche weniger gut. Desweiteren standen Titel wie Swatch, ABB (je -0.4%) oder auch Swisscom (-0.2%) auf den Verkaufslisten der Anleger. Etwas schwacher schlossen auch die Aktien von Julius Bär (-0.1%). Klar legten dafür die Anteilsscheine der beiden Grossbanken UBS (+1.1%) und CS (+1.0%) zu. Mit den Aktien von Swiss Life, Swiss Re und Zurich gewannen noch weitere Finanztitel zwischen 0.6% und 1.0% hinzu.

GLOBAL | US-Notenbank erhöht Leitzins   

Die Wall Street hat gestern ihren Rekordlauf fortgesetzt. Von der Fed kam kein Störfeuer. Im Anschluss an ihre zweitägige Sitzung erhöhte die Federal Reserve – wie weithin erwartet – den Leitzins um 25 Basispunkte. Den Zinspfad für die kommenden Jahre liessen die Notenbanker unverändert.  Sie widerlegten damit einige Beobachter, die die Möglichkeit eines aggressiveren Vorgehens in den Raum gestellt und gewarnt hatten, dass der Markt die Zahl der künftigen Zinsschritte unterschätze. Gegen eine raschere Straffung der Geldpolitik spricht allerdings der nach wie vor geringe Inflationsdruck.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch