14. Februar 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start gut behauptet erwartet. Die Schweizer Börse sollte heute gut behauptet eröffnen……

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Auch an Europas anderen Handelsplätzen gehen Händler leicht positiv gestimmt in den Handelstag. Die Vorlagen aus den USA sind ausgezeichnet. Allerdings sind sich Händler einig, dass Europas Börsen dies nicht voll nachvollziehen. Dennoch sollte die Tendenz des übergeordneten „Reflations-Trades“ auch hierzulande weitergehen und konjunktursensitive Titel nach oben tragen. Im Fokus stehen Daten zur Volkswirtschaft. So werden zahlreiche BIP-Daten zum vierten Quartal vorgelegt. Gleichzeitig gibt es auch Inflationsdaten, wobei vor allem auf Grossbritannien geblickt wird. Zudem wird mit Spannung auf den deutschen ZEW-Indikator als Vorläufer für den wichtigen deutschen ifo-Index geschaut.

SCHWEIZ | Wenig Impulse in Zürich  

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Woche wenig verändert gestartet. Thema war gestern auch das „Nein“ der Schweizer zur Unternehmenssteuerreform III. Unternehmen wie ABB (Aktie +0.3%) oder Novartis (+0.1%) bedauern den Entscheid und hoffen, dass die Politik möglichst rasch ein neues Massnahmenpaket in Steuerfragen schnürt. Während die schwergewichtigen Novartis dem SMI Unterstützung lieferten, gingen Roche unverändert aus dem Handel und Nestlé (-0.2%) gaben etwas ab. Am stärksten gewannen im SMI/SLI indes Aryzta, Clariant, CS (je +1.1%). Auch Julius Bär (+1.0%) legten deutlich, UBS (-0.4%) fanden sich dagegen unter den Verlierern. Die grössten Verluste verzeichneten Galenica (-0.5%), und auch Swisscom (-0.4%) schnitten schwach ab.

GLOBAL | Wall Street mit neuem Rekordhoch  

Die wiederaufgenommene Trump-Rally hat die Wall Street am Montag auf Rekordhöhen geführt. Der jüngste Aufschwung war durch Aussagen von US-Präsident Donald Trump vom Donnerstag ausgelöst worden, denen zufolge demnächst mit Steuersenkungen zu rechnen sei. Die Rekordstände „sind ein Zusammenfluss verschiedener Faktoren, die das Ende der Ergebnisabschwächungen auf Unternehmensseite, einen äusserst hartnäckigen Bullenmarkt sowie die Hoffnung auf zukünftige Prosperität durch eine wachstumsfördernde Politik der neuen US-Regierung einschliessen“, so ein Analyst.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch