14. Oktober 2016: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Leichte Gewinne erwartet ………..

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Gewinnen eröffnen. Mit einem weiter zurückhaltenden Handel an den weiteren Börsen Europas rechnen Händler. Im Fokus steht die langsam anlaufende Berichtssaison, vor allem die drei USBanken, die ab dem Mittag berichten. Bis dahin dürfte der Markt eher in Wartestellung gehen. Die Kurserholung vom Donnerstagnachmittag wird eher als kurze Gegenreaktion betrachtet. Sie sei bei geringem Volumen vor sich gegangen, was sie verdächtig erscheinen lasse, heisst es. Die Impulse aus China sollten sich in Grenzen halten. Dort waren zwar die Inflationsdaten etwas höher als erwartet ausgefallen, die Abweichungen seien jedoch zu gering ausgefallen, um die Märkte zu treiben, so Stimmen aus dem Handel.

SCHWEIZ | Micronas-Aktien werden dekotiert  

Die Aktien von Micronas werden in knapp zwei Wochen dekotiert. Die Schweizer Börse SIX hat ein entsprechendes Gesuch des Unternehmens nach Vollzug der Fusion mit der Schweizer Tochtergesellschaft des japanischen Elektronikkonzerns TDK Corporation bewilligt. Die am Vortag erteilte Bewilligung steht den Angaben zufolge unter der Bedingung, dass die ausserordentliche Generalversammlung von Micronas der Fusion definitiv zustimmt und diese auch im Handelsregister eingetragen wird. Die Dekotierung erfolgt (voraussichtlich) am 25. Oktober 2016, als letzter Handelstag ist der 24. Oktober vorgesehen. Jedoch soll der Börsenhandel mit Micronas-Aktien bereits im Anschluss an die Eintragung der Fusion im Handelsregister eingestellt werden.

GLOBAL | China-Daten belasten die Wall Street  

Schwache Konjunkturdaten aus China haben am Donnerstag an der Wall Street für nachgebende Kurse gesorgt. Allerdings konnten sich die Kurse im Verlauf deutlich von ihren Tiefstständen erholen. Die chinesischen Im- und Exportdaten wiesen für den September einen Rückgang um 1,9 bzw. einen Einbruch von 10% aus. „Das macht die Investoren etwas nervös“, sagte ein Marktanalyst. Der Markt sei davon ausgegangen, dass man sich um China keine Sorgen mehr machen müsse. Dazu kam eine immer wahrscheinlicher werdende Zinserhöhung durch die Fed im Dezember.

 

 

Quelle: AdvisorWorld.ch