15. Dezember 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start knapp behauptet erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute auf Basis vorbörslicher Indikationen knapp behauptet eröffnen…….

Mit einer etwas schwächeren Tendenz in Europa rechnen Händler am Freitag. Der Kursrückgang an Wall Street dürfte auch hier die Laune verderben. Weil es marktstützende Aussagen seitens der US-Notenbank oder der EZB in dieser Woche nicht gegeben habe, bleibe der Markt insgesamt nun sich selbst überlassen. Damit könnten Gewinnmitnahmen überwiegen. In Asien schloss der Nikkei-Index heute morgen zum vierten Mal in Folge im negativen Bereich. Die Stimmung der grossen japanischen Industriekonzerne ist derweil so gut wie seit elf Jahren nicht. Der von der Notenbank ermittelte TankanIndex erreichte im laufenden Quartal einen Wert von 25.

SCHWEIZ | SMI mit leichten Einbussen  

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag etwas schwächer beendet. Bei den Blue Chips gingen die Aktien der Swatch Group (+2.6%) als Tagessieger hervor. Die Versicherer Swiss Life und Swiss Re kletterten um 1.1% bzw. 0.7% in die Höhe und Julius Bär legten um 1.5% zu. UBS gewannen nach schwachem Beginn 0.4%, CS (-0.4%) büssten gar an Wert ein. Belastend für den Gesamtmarkt waren die Verluste von Nestlé (-0.9%). Die Titel des Baustoffkonzerns LafargeHolcim (-0,8%) tendierten klar leichter. Am deutlichsten verloren bei den Blue Chips Givaudan (-1.5%). Im breiten Markt verzeichneten Santhera (+12%) oder auch Wisekey (+4.3%) kräftige Kursgewinne.

GLOBAL | Stimmung an Wall Street gedämpft  

Furcht vor einem Scheitern der Steuerreform hat am Donnerstag die Kauflaune an der Wall Street gedämpft, nachdem die Kurse zunächst von guten Konjunkturdaten profitiert hatten. Unter den Konjunkturdaten des Tages überzeugten besonders die Einzelhandelsumsätze aus dem November, die auf ein gutes Weihnachtsgeschäft hindeuteten. Positiv überraschten auch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die in der vergangenen Woche stärker gesunken waren, als Volkswirte prognostiziert hatten. Die Markit-Einkaufsmanagerindizes für verarbeitendes und Dienstleistungsgewerbe wiesen jedoch in unterschiedliche Richtungen.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch