15. Januar 2018: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Die Börse sollte unverändert eröffnen. Die Schweizer Börse sollte den heutigen Tag zunächst nahezu unverändert beginnen…….

Die anderen europäischen Börsen werden mit einem freundlichen Handelsstart erwartet. Dabei profitieren sie vor allem von den guten Vorlagen. Auf der anderen Seite bekommen sie gleich von zwei Seiten keine Unterstützung. Zum einen notiert der Euro auf einem neuen Dreijahreshoch. Zum anderen dürften die Börsen mit angezogener Handbremse fahren, da die von Rekordhoch zu Rekordhoch eilende Wall Street auf Grund eines Feiertages geschlossen bleibt. Sollten die Unternehmensberichte mehrheitlich überzeugen, könnte es an den Börsen Europas weiter nach oben gehen, heisst es im Handel.

SCHWEIZ | Fester auf breiter Front  

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel vom Freitag dank einem Schlussspurt mit klar höheren Kursen beendet. Nach einem freundlichen Start und einer weitgehend ereignislosen Sitzung zog der SMI nach einer kleinen Delle am späteren Nachmittag mehr und mehr an, für ein Plus auf die gesamte erste Woche gesehen reichte es allerdings nicht mehr. Der späte Kursanstieg erfolgte in Einklang mit den stark eröffnenden US-Börsen und erhielt Unterstützung von einem gegenüber dem Schweizer Franken anziehenden Euro. Als Tagessieger gingen Logitech mit einem Plus von 1.8% aus dem Handel. Dahinter folgten Clariant (+1.5%), welche ihre Vortagesverluste damit mehr als wettmachten. Gut gesucht waren auch Partners Group (+1.2%).

GLOBAL | Euphorie macht sich breit  

Die Wall Street hat am Freitag nahtlos an die Allzeithochs des Vortages angeknüpft: Alle drei wichtigen Börsenindizes sprangen auf neue Rekordstände – auch der Kleinwerteindex Russell 2‘000 markierte ein frisches Allzeithoch. Selbst wenig inspirierende Quartalsausweise der beiden Grossbanken JP Morgan und Wells Fargo hinderten den Markt ebensowenig am Anstieg wie steigende Zinsfantasien. „Der Anstieg ist nicht mehr fundamentaler Natur“, sagte ein Investmentstratege und sprach einfach von „Euphorie“. „Wenn wir Rücksetzer sehen, halten wir nicht daran fest. Das Umfeld drängt Anleger dazu, bei Rücksetzern zu kaufen.“

 

Quelle: AdvisorWorld.ch