15. Juni 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start gut behauptet erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute gut behauptet eröffnen……..

„Der Markt geht nun wohl bis zum Verfall volatil seitwärts“, kommentiert ein Händler am Morgen. Man sei zwar überrascht von dem recht „hawkischen“ Ausblick der US-Notenbank. Der Markt folge der US-Notenbank aber nach wie vor nicht, wie die nachgebenden Renditen am langen Ende zeigten. Impulse könnten am Nachmittag von den Konjunkturindizes der US-Notenbank-Filialen in Philadelphia und New York ausgehen sowie von der US-Industrieproduktion. Schwache Daten dürften die von der Fed abweichende Marktmeinung festigen, nach der bis Ende 2018 kaum noch Zinserhöhungen erwartet werden.

SCHWEIZ | SMI schliesst leicht schwächer  

Am Schweizer Aktienmarkt haben sich die Teilnehmer am Mittwoch im Vorfeld der US-Zinsentscheidung zurückgehalten. Die deutlichsten Abschläge gab es für die Bankenaktien, die am späten Nachmittag klar ins Minus drehten: Deutliche Verluste erlitten insbesondere CS (-1.1%) und UBS (-1.0%). Aber auch Privatbank Julius Bär (-0.6%) beendete den Tag im Minus. Verluste gab es zudem für einige zyklische Titel wie Sika (-0.8%), LafargeHolcim oder Adecco (je -0.4%). Belastet wurden die Indizes auch von den Pharma-Schwergewichten Novartis (-0.3%) und Roche (-0.2%). Die schwergewichtigen Nestlé (-0.1%) beendeten den Handel ebenfalls leicht im Minus. Dagegen konnten einige weitere zyklische Titel deutlich zulegen, darunter Lonza (+1.1%), die in der Startphase zeitweise noch um über 4% abgerutscht waren.

GLOBAL | Wall Street reagiert verhalten  

Insgesamt recht moderat hat die Wall Street auf die erwartete Zinserhöhung der Fed reagiert. Allerdings sprang der Dow Jones im späten Handel noch auf ein neues Rekordhoch bei 21‘392 Punkten. Deutlicher fiel die Reaktion am Devisenmarkt aus, wo der Dollar anfängliche Verluste gegenüber dem Euro aufholte und die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich wieder unter die Marke von 1.12 USD drückte. Mit schwachen US-Inflationsdaten hatte der Euro bei 1.1297 USD zuvor noch ein Jahreshoch markiert. Auch der Goldpreis gab mit der Aussicht auf weitere Zinserhöhungen nach.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch