16. November 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start etwas erholt erwartet  ……..

Die Schweizer Börse dürfte heute leicht im Plus eröffnen. Generell rechnen Händler an Europas Handelsplätzen aber mit erneuter Schwäche. „Der US-Markt ist gestern am Widerstand gescheitert, dass dürfte dort den Abwärtstrend noch beschleunigen“, sagt ein Händler am Morgen mit Blick auf den S&P 500. Europäische Aktien würden dann erst recht abverkauft werden. Auch aus Asien kommen gemischte Signale und der Euro notiert weiter  knapp unter 1.18 USD. Im Blick stehen die Autohersteller, da die Pkw-Neuzulassungen für Oktober vom Branchenverband Acea anstehen. Vor allem blicken die Marktteilnehmer aber auf die diversen Inflationsdaten.

SCHWEIZ | SMI schliesst erneut tiefer  

Der Schweizer Aktienmarkt hat zur Wochenmitte im Minus geschlossen. Einen der hintersten Plätze belegten den ganzen Tag über die Aktien des Versicherers Bâloise (-1.9%). Etwas besser erging es Zurich (-0.5%). Mit den Anteilsscheinen von CS, Swiss Life, Swiss Re und UBS standen aber auch die übrigen Vertreter aus der Finanzbranche an diesem Tag auf den Verkaufslisten der Investoren. Die Abgaben lagen zwischen 0.7 und 0.4%. Deutlich im Minus schloss auch Sonova (-2.2%). Klar nach unten ging es auch für LafargeHolcim (-1.6%). Schwach präsentierten sich noch weitere Zykliker wie Swatch, Richemont und Adecco, die zwischen 2.0 und 0.8% fielen. Dass die Verluste nicht noch grösser ausfielen, war den drei Schwergewichten Novartis (-0.1%), Roche (-0.3%) und Nestlé (-0.4%) zu verdanken.

GLOBAL | US-Anleger verkaufen Aktien  

Die US-Börsen haben zur Wochenmitte einen weiteren Dämpfer erhalten. Bereits die Vorgaben aus Europa und Asien waren klar negativ. Neben wachsenden Zweifeln am Zustandekommen der US-Steuerreform habe auch der jüngste Rückgang der Ölpreise die Risikobereitschaft der Anleger vermindert, berichteten Händler. Ausserdem mussten die Anleger eine Fülle von Konjunkturdaten verarbeiten, die dazu kein einheitliches Bild abgaben. Statt Aktien waren in diesem Umfeld vermeintlich sichere Häfen wie Staatsanleihen oder der als Fluchtwährung beliebte Yen gefragt.

 

 

Quelle: AdvisorWorld.ch