17. März 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Knapp behauptete Eröffnung erwartet……

Die Schweizer Börse dürfte heute auf der Basis vorbörslicher Indikationen knapp behauptet eröffnen. Die anderen Börsen Europas dürften am Freitag mit kleineren Abgaben in den letzten Handelstag der Woche starten. Die internationalen Vorgaben sind insgesamt leicht negativ. Im Blick steht der grosse Verfall, an dem Optionen und Futures auf Indizes und Einzelaktien auslaufen. Im Handel heisst es, dass angesichts der US-Zinsentscheidung am vergangenen Mittwoch bzw den Parlamentswahlen in den Niederlanden am Donnerstag viele Anleger ihre Positionen bereits geschlossen haben dürften. Ansonsten zeichnet sich ein recht ruhiges Geschäft ab.

SCHWEIZ | Zurückhaltung zum Schluss

Nachdem sich der Schweizer Aktienmarkt am Donnerstag über weite Strecken freundlich gezeigt hat, dominierte zum Handelsschluss eine leichte Zurückhaltung. Der Hauptgrund für die negativen Vorzeichen beim Leitindex SMI war allerdings der Dividendenabgang beim Schwergewicht Roche. Zudem nannten Händler noch Faktoren wie den anhaltend starken Franken und den defensiven Charakter des Schweizer Marktes als möglichen Hemmschuh. „Grundsätzlich ist die Stimmung an den Märkten nach der erwarteten Zinserhöhung in den Vereinigten Staaten und dem Wahlausgang in den Niederlanden freundlich“, erklärt ein Händler. Der grösste Belastungsfaktor an diesem Tag waren die Genussscheine von Roche, die um 2.3% oder 6.00 CHF tiefer schlossen.

GLOBAL | Wall Street schloss uneinheitlich

Die Wall Street hat am Donnerstag einen Teil der Vortagesgewinne wieder abgegeben. Hatten die Anleger am Mittwoch die sachte Tonlage der US-Notenbank noch freudig begrüsst, herrschte nun eher Ernüchterung. Einen Teil dazu trug der volatile Ölpreis bei, der leicht ins Minus rutschte. Die Energiewerte standen nach der Erholung am Vortag schon wieder auf den Verkaufslisten. Auch mit Pharma- und Versorgerwerten ging es abwärts, während Finanz- und Technologiewerte sowie die Aktien von langlebigen Konsumgütern zulegten. „Die Euphorie ist abgeflaut“, sagte ein Analyst. Der Markt sei zuvor wohl etwas über sich hinausgewachsen.

Quelle: AdvisorWorld.ch