18. April 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start gut behauptet erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute auf Basis frühbörslicher Indikatoren gut behauptet eröffnen……

Mit dem Rückenwind von den Kursgewinnen am Montag an der Wall Street rechnet ein Händler mit leicht steigenden Kursen im Verlauf des Vormittags an Europas Börsen. Dem Referendum in der Türkei spricht ein anderer Händler spürbaren Kurseinfluss auf Europas Handelsplätze ab. Die Börse in Istanbul habe am Montag mit freundlichen Kursen reagiert. „Das signalisiert, dass die Anleger mit dem politischen Status quo leben können“, sagt er. Hätte Präsident Erdogan die Abstimmung verloren, hätte Unsicherheit über die politische Lage im Land Einzug gehalten. „In diesem Szenario hätten Investoren türkische Aktien und Anleihen wohl abgestossen“.

SCHWEIZ | Schwacher Abschluss der Karwoche  

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Gründonnerstag mit Verlusten aus der Sitzung gegangen. Grösste Verlierer waren LafargeHolcim (-1.3%) und Sika (-1.5%). Galenica (künftige Vifor Pharma) gehörten mit einem Minus von 0.9% ebenfalls zu den schwächeren Titeln. Unter Abgabedruck standen auch die Banken, von denen CS (-0.9%) etwas mehr abgaben als UBS (-0.6%) und Julius Bär (-0.8%). Von den ebenfalls durchs Band schwächeren Versicherungsaktien gaben Swiss Life (-0.6%) etwas mehr nach als Zurich (-0.3%) und Swiss Re (-0.4%). Die kurze Gewinnerliste wurde von Dufry (+0.8%) angeführt. Die Gewinne von Sonova (+0.4%) waren bereits etwas moderater. Und Syngenta (+0.3%) verteidigten die klaren Gewinne des Vortages gut.

GLOBAL | Wall Street schliesst am Montag positiv  

Deutlich im Plus haben die Kurse an der Wall Street den ersten Handelstag nach dem langen Osterwochenende beendet. Die Anleger blickten voller Zuversicht der US-Berichtssaison entgegen, die in dieser Woche an Fahrt gewinnt. Die jüngsten weltpolitischen Ereignisse traten darüber in den Hintergrund. Anleger waren wegen diverser politischer Unwägbarkeiten mit einem mulmigen Gefühl in das verlängerte Wochenende gegangen, das sich noch verstärkt haben dürfte, als Nordkorea den USA drohte, einen Atomangriff mit einem entsprechenden Gegenschlag zu vergelten.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch