18. Januar 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Etwas festere Eröffnung erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute auf der Basis vorbörslicher Indikationen etwas fester eröffnen…………

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Mit kleineren Anschlusskäufen rechnen Händler an den anderen Märkten Europas nach der Erholungswelle vom Dienstagnachmittag. „Vom Umfeld kommt kein Störfeuer, und die Vorlagen sollten eher stützen“, sagt ein Händler. In Tokio, Hongkong und Shanghai streben die Kurse nach oben. Neue Impulse dürften von der US-Industrieproduktion und den US-Verbraucherpreisen am Nachmittag ausgehen. Ausserdem wird am Abend das neue Beige Book vorgelegt. „Daneben wartet der Markt aber auch weiter auf die Inauguration von Donald Trump am Freitag“, so ein Händler.

SCHWEIZ | Verluste auf breiter Front  

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag auf breiter Front nachgegeben. Nach Verlusten im frühen Handel war der SMI zunächst in eine Seitwärtsbewegung eingeschwenkt. Am frühen Nachmittag sorgte die mit Spannung erwartete Rede der britischen Premierministerin Theresa May zunächst für etwas Aufwind, in der sie für ein Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union plädierte. Befürchtungen vor einem „harten Brexit“ wurden somit gemildert. Am Nachmittag gerieten die Kurse infolge eines schwachen Starts an den USAktienmärkten nach der feiertagsbedingten Handelspause zu Wochenbeginn jedoch wieder ins Rutschen. Der SMI fiel dabei kurzzeitig unter die derzeit wichtige psychologische Marke von 8‘300 Punkten.

GLOBAL | Zurückhaltung dominiert die Wall Street  

Verstärkte Zurückhaltung hat am Dienstag das Geschehen an der Wall Street nach der feiertagsbedingten Pause zu Wochenbeginn dominiert. Zwar hat die Rede der britischen Premierministerin Theresa May zum Brexit „keine bösen Überraschungen“ gebracht, doch sorgte der designierte US-Präsident Donald Trump mit seinen Aussagen zum USDollar für etwas Verunsicherung. Auf Unternehmensseite stand eine Milliarden-Übernahme im Tabaksektor im Fokus. Belastet wurde das Sentiment auch von starken Abgaben im Finanzsektor, obwohl auch Morgan Stanley überzeugende Zahlen vorgelegt hatte.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch