18. Januar 2018: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Freundlicher Börsenstart erwartet. Die Schweizer Börse sollte die heutige Sitzung etwas fester beginnen……

Die Ampeln an den europäischen Aktienmärkten sind auf grün gesprungen. Der Euro tendiert um die Marke von 1.22 USD, die Renditen zeigen sich vergleichsweise ruhig und die Rohstoffe haben nach ihrem Rücksetzer teilweise nach oben gedreht. Nach den neuen Rekorden in New York steht auch Hongkong auf Höchststand, wobei sich die Börsen in Asien überwiegend in ruhigeren Bahnen ohne klaren Trend bewegen. In Tokio schaffte der NikkeiIndex erstmals wieder seit 1991 zumindest zeitweise den Sprung über die 24’000er Marke.

SCHWEIZ | Der SMI schliesst mit Verlusten

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Mittwoch erneut mit Verlusten beendet. Er knüpfte damit an die beiden schwachen Vortage an und hat nun – gemessen am Aktienindex SMI – seit dem Allzeithoch bei 9‘611 vor einer Woche rund 170 Punkte eingebüsst. Wie schon am Vortag belasteten insbesondere die Titel von Roche das Geschehen, aber auch die Grossbanken hatten erneut einen schwachen Tag. Die Nestlé-Titel hielten dagegen: sie waren nach dem Verkauf des US-Süsswarengeschäftes gesucht. Insgesamt sei die fast schon euphorische Stimmung zum Jahresbeginn etwas verflogen, hiess es am Markt. Die meisten Marktteilnehmer seien plötzlich etwas vorsichtiger geworden. Allerdings erwarte weiterhin kaum jemand eine länger anhaltende Baisse im grösseren Stil, vielmehr sei vor allem von einer Korrektur nach den jüngsten Avancen die Rede.

GLOBAL | Wall Street zurück auf Rekordkurs

Im zweiten Anlauf hat es nun doch geklappt: Der DowJones-Index hat am Mittwoch die Marke von 26‘000 Punkten nachhaltig überwunden und dabei ein neues Rekordniveau erreicht. Selbst enttäuschende Quartalsausweise von Goldman Sachs und Bank of America hinderten ihn nicht daran. Vom Beige Book, dem Konjunkturbericht der US-Notenbank, kam ebenfalls kein Störfeuer. Die Beschäftigungslage ist nach wie vor sehr gut und das Angebot an qualifizierten Arbeitskräften zu gering. Gleichzeitig sind Löhne und Preise zwar nur mässig gestiegen, fasst der Bericht die Entwicklung bis Anfang des Jahres zusammen. Einige Unternehmen sehen sich aber in der Lage, höhere Preise durchzusetzen.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch