18. Juli 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Etwas festerer Start erwartet……

Der Schweizer Aktienmarkt dürfte heute fester eröffnen. Händler rechnen mit einem vorsichtigen Start in den Handelstag der weiteren europäischen Börsen. Der Markt schaue mit Argusaugen auf die Entwicklung des Euro, der am Morgen über die kritische Marke von 1.15 USD gesprungen ist. Daneben steht die Berichtssaison im Fokus. Vor allem die Geschäftszahlen der Banken werden mit Spannung erwartet. Am Mittag legen Goldman Sachs und Bank of America Daten vor. In Deutschland ist daneben die Stimmung gut, denn Software AG und Lufthansa haben ihre Prognosen deutlich erhöht. In Europa wird auf Novartis und Yara geblickt.

SCHWEIZ | Der SMI schliesst kaum verändert

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Montagshandel mit einem geringen Plus beendet. Der SMI startete mit Auf- schlägen, rutschte dann aber zeitweise unter die Marke von 9‘000 Punkten. Auslöser waren die Inflationsdaten aus der Eurozone, worauf nicht nur die Aktien, sondern auch der Euro mit Abgaben zum Franken reagierte. Die Aktien des Warenprüfkonzern SGS (-3.4%) bildeten mit grossem Ab- stand das Schlusslicht unter den SMI/SLI-Titeln. Klar im Minus schlossen zudem Adecco (-0.9%). Die Aktien von Partners Group (+0.1%) notierten erneut gut gehalten. Während die schwergewichtigen Nestlé (-0.5%) bis zum Schluss belasteten, erholte sich Roche (unv.) im Handelsverlauf von den Abgaben. Etwas besser ging das dritte Schwergewicht Novartis (+0.3%) aus dem Handel.

GLOBAL | Flauer Handel vor Quartalsberichten

Nach der Rekordjagd der vergangenen Woche haben die Kurse an den US-Börsen am Montag auf der Stelle getreten. Die Indizes bewegten sich in winzigen Tagesspannen. Im Lauf der Woche werden zahlreiche bedeutende US-Unternehmen ihre Quartalsausweise veröffentlichen, so dass sich die Anleger einstweilen zurückhielten. Am Montag war die Liste der Berichtsunternehmen noch recht kurz. Unter anderem hat Vermögensverwalter Blackrock vorbörslich Geschäftszahlen vorgelegt, die hinter den Erwartungen zurückblieben. Die Aktie gab daraufhin um 3.1% nach.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch