18. Mai 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Leichterer Start der Börse erwartet……..

 Die Schweizer Börse dürfte heute auf Basis vorbörslicher Indikationen mit leichten Verlusten eröffnen. Nach dem kräftigen Rücksetzer zur Wochenmitte werden auch die weiteren Börsen in Europa zur Handelseröffnung erneut im Minus erwartet. Weiterhin belastet die politische Unsicherheit aus den USA. In Asien halten sich die Aktienindizes unterdessen vergleichbar gut. Dort stützt, dass Japans Wirtschaft in den ersten drei Monaten des Jahres an Fahrt gewonnen und ihren Wachstumspfad unter Ministerpräsident Shinzo Abe auf fünf Quartale ausgeweitet hat.

SCHWEIZ | Gewinnmitnahmen im grossen Stil  

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Mittwoch mit markanten Verlusten beendet. Die wichtigsten Indizes waren aufgrund schwacher Vorgaben bereits mit klaren Abgaben gestartet, bauten diese dann aber mit der US-Eröffnung am Nachmittag noch deutlich aus. Der Leitindex SMI fiel dabei in der letzten Handelsstunde unter die wichtige Marke von 9‘000 Punkten und konnte sich erst mit der Schlussauktion wieder knapp darüber hieven. Vor allem Finanztitel und Zykliker büssten deutlich an Terrain ein, während die defensiven Schwergewichte im oberen Teil der Tabelle zu finden waren. Auch kam es bei Titeln mit überdurchschnittlicher Performance bisher in diesem Jahr zu Gewinnmitnahmen. Zu diesen gehörten etwa Dufry (-3.0%). Auch Swatch (-2.8%) und Richemont (-2.4%) hatten in 2017 bisher eine gute Performance und litten entsprechend darunter, dass Investoren ihre Gewinne darauf ins Trockene fuhren.

GLOBAL | Skandalserie schickt Aktien auf Talfahrt

Der politische Sturm in Washington hat auch die Wall Street erreicht. Am Vortag hatten Sorgen wegen des angeschlagenen US-Präsidenten Trump die Börsen lediglich auf ihrem Weg von Rekord zu Rekord leicht gebremst, nun fielen die Kurse aber so stark zurück wie zuletzt an einem Tag vor zehn Monaten. Von Panikverkäufen könne aber nicht die Rede sein, sagte ein Aktienexperte. Er sprach lediglich von einer fehlenden Käuferseite, weil sich viele Akteure zunächst an die Seitenlinie zurückgezogen hätten und die Nachrichten aus Washington abwarteten.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch