19. Januar 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Etwas festere Eröffnung erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute auf der Basis vorbörslicher Indikationen etwas fester eröffnen………….

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Händler rechnen mit steigenden Kursen an den anderen Börsen Europas. „Der Reflationierungs-Trade kommt zurück“, sagt ein Marktteilnehmer. Auslöser ist der steigende Dollar, der wiederum von konjunkturzuversichtlichen Aussagen von US-Notenbankchefin Janet Yellen und der Aussicht auf weiter steigende Zinsen profitiert. Seien zuletzt eher defensive Titel gesucht gewesen, dürften nun wieder Aktien aus dem Finanzsektor und dollarsensitive Werte sowie Rohstoffaktien in den Vordergrund rücken, heisst es im Handel.

SCHWEIZ | SMI mit leichtem Plus

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Mittwoch nach zwei schwachen Tagen relativ stabil gezeigt und nur wenig verändert geschlossen. Der Leitindex SMI war zwar – nach einem festen Start – im Verlauf des Vormittags klar unter die Marke von 8‘300 Punkten gefallen, erholte sich danach aber wieder. Unter Druck waren vor allem die Grossbanken, während die defensiven Indexschwergewichte aus dem Pharma- und Nahrungsmittel-Sektor – allen voran Novartis – dem SMI eine klare Stütze waren. Die Stimmung unter den Investoren sei nach dem jüngsten Rückschlag derzeit aber von Vorsicht geprägt, hiess es im Markt. Die Unsicherheit habe zuletzt deutlich zugenommen, sagte etwa ein Händler in Zürich. Klar die grössten Verlierer bei den Blue Chips waren die Grossbankenwerte Crédit Suisse (-2.5%) und UBS (-2.1%).

GLOBAL | Wall Street schliesst uneinheitlich  

Mit der bevorstehenden Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Donald Trump hat an der Wall Street zur Wochenmitte die Zurückhaltung dominiert. Nach den klaren Vorschusslorbeeren an den Aktienmärkten geht immer mehr die Sorge um, Trump könnte nicht halten, was sich die Börsen erhofft haben. Daher wird schon die erste Rede als Präsident am Freitag aufmerksam verfolgt werden. Trump hat bislang neben seiner Ankündigung eines Infrastrukturprogramms vor allem mit seinen protektionistischen Aussagen für etwas Ernüchterung gesorgt. Dazu kam die Kritik an der Wechselkurspolitik in China.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch