19. Januar 2018: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Börse wird knapp behauptet erwartet. Die Schweizer Börse sollte die heutige Sitzung knapp behauptet beginnen…….

Die anderen Börsen Europas werden mit einem etwas leichteren Handelsstart erwartet. Die Vorgaben geben für den Aktienmarkt keine klare Richtung vor. Während es an der Wall Street etwas nach unten ging, notiert die Mehrheit der asiatischen Börsen leicht in grün. Der Euro handelt unverändert nahe einem Dreijahreshoch. Neue Nachrichten gibt es bereits aus den Vereinigten Staaten. Um eine Haushaltssperre zu verhindern, hat das US-Repräsentantenhaus wie erwartet für eine Übergangslösung im Haushaltsstreit gestimmt. Das Gesetz muss allerdings nun noch den Senat passieren und sorgt daher nur bedingt für Beruhigung. Die Schaukelbörse der vergangenen Tage dürfte anhalten.

SCHWEIZ | SMI mit leichtem Plus

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Donnerstag mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen, nachdem er zuvor drei Tage in Folge Verluste erlitten hatte. Der Gesamtmarkt fand den ganzen Tag über jedoch keine klare Richtung und der Leitindex SMI bewegte sich zwischen gut 9‘430 und gut 9‘490 Punkten auf und ab. Bei den einzelnen Titeln gab es aber sehr wohl markante Ausschläge, wobei vor allem die Geberit-Papiere nach Umsatzzahlen positiv auffielen. Die Investoren seien aktuell auf Richtungssuche, hiess es am Markt. Tagesgewinner bei den Blue Chips waren Geberit, die um satte 6.5% anzogen.

GLOBAL | Wall Street schloss mit Verlusten

Die Rekordjagd an der Wall Street hat am Donnerstag ein vorläufiges Ende gefunden, auch wenn der Dow-Jones-Index unmittelbar nach Handelsbeginn ein neues Allzeithoch erreichte. Neben den Querelen in Washington stand die Berichtssaison im Fokus. Mit Morgan Stanley hat die letzte US-Grossbank ihre Geschäftszahlen vorgelegt. Die Bank hat wie bereits ihre US-Wettbewerber wegen eines negativen Bilanzierungseffekts infolge der US-Steuerreform im vierten Quartal weniger verdient. Mit einer Belastung von knapp 1 Mrd USD im vierten Quartal kommt Morgan Stanley besser davon als die Mitbewerber. Goldman Sachs schrieb wegen des Bilanzeffekts erstmals seit sechs Jahren rote Zahlen.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch