20. April 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start gut behauptet erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute auf Basis vorbörslicher Indikationen gut behauptet eröffnen…….

Generell rechnen Marktteilnehmer für Europas Handelsplätze trotz schwächerer Vorlagen aber nicht mit einem erneuten Übergreifen der USSchwäche, auch weil das Minus beim Dow-Jones-Index von IBM überzeichnet wurde. Zudem geht es in Asien überwiegend aufwärts. Sehr gute japanische Aussenhandelsdaten deuten auf eine weiterhin robuste Weltkonjunktur hin. Im Blick steht die Berichtssaison, die nun vor allem auf europäischer Ebene ins Rollen kommt. Am Nachmittag könnte der zuletzt sehr starke Konjunkturindex der Notenbankfiliale in Philadelphia für Impulse sorgen.

SCHWEIZ | Zürich schliesst wenig verändert  

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch wenig verändert geschlossen. Nestlé (-0.9%) allein zogen den SMI um rund 20 Punkte nach unten. Grösster Verlierer aber waren ABB (-2.0%), wobei die Titel am Berichtstag ex-Dividende gehandelt wurden und somit eigentlich zugelegt hätten. Klare Verluste gab es auch noch für Richemont (-0.9%) und Swiss Life (-0.6%). Bei den grössten Gewinnern waren die Bankentitel Julius Bär (+1.8%), CS (+1.5%) und UBS (+1.5%) anzutreffen, nachdem sie am Vortag zu den grössten Verlierern gezählt hatten. Bei den Top-Werten etablierten sich ausserdem Adecco (+1.5%) und Vifor/Galenica (+1.2%). Nach einem schwachen Beginn holten Swisscom (+0.7%) auf und auch Roche (+0.7%) legten zum Schluss recht deutlich zu.

GLOBAL | Ölpreise belasten die Wall Street  

Fallende Ölpreise haben am Mittwoch Erholungsansätze an der Wall Street zunichte gemacht. Verantwortlich dafür war der Kursverlust von fast 5% des Schwergewichts IBM. Das Unternehmen hatte am Dienstag nach Börsenschluss für das zwanzigste Quartal in Folge einen Umsatzrückgang ausgewiesen und dabei noch schlechter abgeschnitten als erwartet. Die Berichtssaison hatte aber auch erfreuliche Nachrichten zu bieten, die dazu beitrugen, die Unsicherheit rund um die Politik in den Hintergrund zu drängen. Vor allem die Zahlen von Morgan Stanley standen im Blick.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch