21. August 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start etwas leichter erwartet. Die Schweizer Börse dürfte auf Basis vorbörslicher Indikationen heute etwas leichter eröffnen…………

Generell erwarten Händler zum Wochenauftakt in Europa wenig veränderte Kurse. „Für den Verlauf gibt es aber Erholungschancen“, sagt ein Händler. Der Markt sei zunächst „sauber“, und vom Umfeld komme kein neues Störfeuer. Gestützt werde die Stimmung von der andauernden Hausse der Industriemetalle, ein Zeichen für die weiter gut laufende Weltkonjunktur. Daneben warte der Markt auf „Jackson Hole“, das am Freitag beginnende Notenbankertreffen in Wyoming. Die jüngsten politischen Entwicklungen in den USA dämpfen laut Händlern heute die Stimmung an den Börsen in Asien.

SCHWEIZ | SMI schliesst klar schwächer  

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag klar schwächer, aber über dem Tagestief geschlossen. Am stärksten gaben Werte wie Sika (-2.3%), Aryzta (-2.2%) und Dufry (-1.9%) ab, ohne dass dazu allerdings fundamentale News vorhanden gewesen wären. Die grösste Belastung für den Index waren allerdings die Pharma-Schwergewichte Roche  (-1.2%) und Novartis (-1.1%). Das dritte SMI-Schwergewicht Nestlé (-0.5%) hielt sich derweil deutlich besser. Bei  Geberit (-1.1%) setzte sich die starke Abwärtsbewegung vom  Donnerstag fort. Sonova (-0.4%) haben ihre Einbussen bis zum Schluss klar eingedämmt. Einzige Gewinner waren derweil Credit Suisse (+0.5%) und Swiss Life (+0.1%). Gut halten konnten sich zudem noch Lindt&Sprüngli (-0.2%).

GLOBAL | Verkaufsdruck an Wall Street lässt nach  

Nach den deutlichen Vortagesabgaben hat der Verkaufsdruck an der Wall Street am Freitag nachgelassen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die Nachricht, dass Präsident Trumps umstrittener Chefstratege Steve Bannon am Freitag das Weisse Haus verliess. Bannon und der Stabschef des Weissen Hauses, John Kelly, hätten sich darauf geeinigt. Zweifel an einem Zustandekommen der versprochenen Wirtschaftsreformen in den USA lasteten gleichwohl noch immer auf dem Sentiment und verhinderten, dass die Anleger entschlossener zugriffen.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch