21. Juli 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Die Börse dürfte behauptet eröffnen  ……

Der Schweizer Aktienmarkt dürfte heute behauptet eröffnen. Die weiteren Börsen in Europa werden zum Wochenschluss gleichermassen mit einer kaum veränderten Handelseröffnung erwartet. Als Belastungsfaktor wird im Handel weiterhin der feste Euro genannt. An der Börse wurde mit einem taubenhafteren Auftritt des EZB-Präsidenten gerechnet. Mario Draghi unterstrich vielmehr, dass das Wachstum in der Euro-Zone an Schwung gewinne, zugleich sei eine substanzielle geldpolitische Lockerung aber weiter nötig. Damit hält sich die EZB alle Optionen offen – insbesondere für ein Zurückfahren der Wertpapierkäufe im Herbst. Zum Wochenschluss ist am Terminmarkt kleiner Verfall. Auf Grund der Positionierung wird allerdings mit einem vergleichsweise geringen Einfluss auf das Tagesgeschäft gerechnet.

SCHWEIZ | Der SMI schliesst unverändert

Der Schweizer Aktienmarkt beendet die Donnerstagssitzung nach einem bewegten Handel kaum verändert. Makrodaten, EZB und Währungsbewegungen sorgten auch beim SMI für einiges Auf und Ab. Im Fokus standen die Titel des Technologiekonzerns ABB (-2.8%), der die Anleger mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal enttäuschte. Die Titel des Aromen- und Riechstoffherstellers Givaudan (-3.0%) bauten ihre Abgaben bis zum Handelsschluss immer weiter aus. Grössere Abgaben erlitten Kühne+Nagel (-0.8%) im Nachgang der Zahlen vom Mittwoch, Dufry (-2.5%) oder Aryzta (-1.0%). Bei Adecco (-0.6% oder -0.40 CHF) resultierte bereinigt um den Dividendenabschlag von 0.90 CHF noch ein Plus.

GLOBAL | Wall Street in enger Spanne

Die Wall Street hat sich am Donnerstag innerhalb einer engen Spanne wechselhaft gezeigt und wenig verändert geschlossen. Gleich zu Beginn kletterten der S&P-500 wie der Nasdaq Composite auf neue Rekordstände, später fielen die Indizes wieder zurück. Eine insgesamt gut laufende Berichtssaison stand gegen einzelne Enttäuschungen, aber auch gegen die Sorge, dass die Aktienbewertungen zu hoch sein könnten. Laut Analysten haben 78% der bisher 80 Berichtsunternehmen aus dem S&P-500 die Gewinnerwartungen übertroffen und 75% die Umsatzerwartungen.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch