21. März 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start gut behauptet. Die Schweizer Börse dürfte heute gut behauptet eröffnen. Nach Aussage von EZB-Ratsmitglied Jens Weidmann sollte die EZB bei ihren Aussagen zum künftigen Zinskurs ausgewogener sein……

Bei einer Rede sagte Wiedmann, die Inflations- und Wachstumsaussichten des Euroraums erlaubten der EZB durchaus eine „symmetrischere Kommunikation“. Generell sei eine lockere Geldpolitik den Verhältnissen im Euroraum aber angemessen. „Man kann sich durchaus die Frage stellen, ob der EZB-Rat den Ausstieg aus der sehr lockeren Geldpolitik nicht langsam in den Blick nehmen und seine Kommunikation etwas symmetrischer gestalten sollte“, sagte Weidmann demnach.

SCHWEIZ | Verhaltener Wochenstart in Zürich  

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag kaum verändert in die neue Börsenwoche gestartet. Die Grossbankentitel der UBS (-0.9%) und der Credit Suisse (-1.0%) gaben unter den Blue Chips mit am stärksten nach. Galenica gerieten während des Handels immer deutlicher unter Druck und büssten am Ende 2.8% ein. Zykliker wie Kühne+Nagel (-1.1%), Adecco (-1.0%) oder Dufry (-0.8%) schlossen ebenfalls tiefer. Auf der Gegenseite kletterten Aryzta um 5.1% kräftig in die Höhe. Novartis und Nestlé dienten mit einem Plus 0.1% bzw. 0.3% dem SMI als Stütze. Das dritte Schwergewicht Roche verlor 0.1%. Im breiten Markt fielen Lifewatch mit einem Plus von 3.6% auf. Meyer Burger (+2.5%) waren dank weiterer Aufträge gesucht.

GLOBAL | Öl und G20 bremsen Wall Street  

Fallende Ölpreise und ernüchternde Ergebnisse des G20-Treffens vom Wochenende haben die Wall Street am Montag ausgebremst. Allerdings hielt sich der US-Aktienmarkt angesichts der Rahmenbedingungen recht wacker. „Die Berichtssaison liegt hinter uns und die Sitzung der US-Notenbank ist vorbei, daher sind alle Augen auf die Wirtschaftspolitik gerichtet“, so ein Analyst. „Investoren besitzen nun über die Geldpolitik etwas Klarheit und warten nun, was sich bei der Gesetzgebung tut“, ergänzte ein weiterer Marktteilnehmer und sprach von einer sehr wirtschaftsfreundlichen Administration unter US-Präsident Donald Trump.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch