22. August 2016: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Etwas festere Eröffnung erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute etwas fester eröffnen…..

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Vorbörslich zeichnet sich für die anderen europäischen Märkte ein wenig veränderter Start in die neue Börsenwoche ab. Die Vorgaben von Wall Street und aus Asien sind überwiegend leicht negativ. Der Nikkei legt zwar etwas zu, was allerdings lediglich der Erholung des Dollar gegen den Yen geschuldet ist. Am Wochenende hat sich Fed-Vize Stanley Fischer überraschend falkenhaft geäussert und damit die US-Währung gestützt. Die Fischer-Aussagen stützen tendenziell den Dollar und drücken zu Wochenbeginn auf die Rohstoffpreise. Angesichts des anhaltenden Sommerlochs fehle es derzeit an Impulsen, um den Markt stärker in die eine oder andere Richtung zu treiben.

SCHWEIZ | ChemChina darf Syngenta übernehmen  

Der chinesische Chemiegigant ChemChina darf den Basler Agrochemiekonzern Syngenta übernehmen. Die US-Behörde Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) hat den 43-Milliarden-Dollar-Deal freigegeben. Die Transaktion soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden, teilt Syngenta am Montag mit. Noch ist der Weg für die Übernahme allerdings nicht ganz frei. Zahlreiche regulatorische Behörden weltweit müssen ihre kartellrechtliche Prüfung noch abschliessen. Beide Unternehmen arbeiteten indes eng mit den involvierten Zulassungsbehörden zusammen und die Gespräche seien konstruktiv, so Syngenta.

GLOBAL | Wall Street mit Verlusten  

Die Zinsdebatte hatte die Wall Street auch am Freitag im Griff. Hatten Anleger das Protokoll der vergangenen US-Notenbanksitzung noch eher taubenhaft interpretiert, überwogen nun die Spekulationen über baldige Leitzinserhöhungen in den USA – das lastete auf den Aktien. Allerdings hielten sich die Verluste in Grenzen und der Handel verlief sehr ruhig. „Ziemlich tot hier“, sagte ein Analyst: „Nach der wochenlangen Aufwärtsbewegung fehlt es nun an Treibern.“ Die Notenbankpräsidenten John Williams aus San Francisco und William Dudley aus New York hatten die Zins-Debatte wieder neu angefacht. Williams hat sich klar für einen geldpolitisch straffen Kurs ausgesprochen.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch