22. Dezember 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Etwas fester zu Beginn erwartet. Die Schweizer Börse dürfte die heutige Sitzung etwas fester eröffnen………

Statt der erhofften Weihnachtsrally könnte die Hängepartie an den anderen Börsen in Europa zum Wochenausklang anhalten. „Viele Marktteilnehmer haben sich bereits aus dem aktiven Handel verabschiedet“, so ein Aktienhändler. Die ausdünnende Liquidität bringe die Gefahr mit sich, dass es im Tagesverlauf zu sogenannten Leerverkaufsattacken kommen könnte, hiess es. Dies bedeutet, dass einige Marktteilnehmer versuchen, durch Verkäufe Stop-Orders am Markt auszulösen. Daher müsse in den kommenden Tagen mit erhöhter Volatilität gerechnet werden.

SCHWEIZ | Rebound nach zwei schwachen Tagen  

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag deutlich zugelegt. Nach zwei schwachen Tagen hat der SMI dabei die Marke von 9‘400 Punkten wieder zurückerobert. Von den Konjunkturdaten aus den USA kamen am Nachmittag gemischte Signale. So wuchs die US-Wirtschaft im dritten Quartal etwas schwächer als bisher geschätzt, dagegen hellte sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Dezember überraschend auf. Als Tagessieger hierzulande schwangen letztlich CS mit einem Plus von 2.6% obenaus. Dicht dahinter folgten Dufry (+2.3%). Gut gesucht waren auch Vifor Pharma (+1.7%), Lonza, SGS und LafargeHolcim (je +1.6%) oder UBS (+1.5%). Von den Schwergewichten schnitten Novartis (+1.3%) nach dem Taucher des Vortages am besten ab, wobei auch Roche (+1.2%) und Nestlé (+1.0%) klar anzogen.

GLOBAL | „Government Shutdown“ abgewendet

Mit einem leichten Plus hat die Wall Street den Handel beendet. Die US-Steuerreform war weiterhin Gesprächsthema. Vor allem die möglichen Auswirkungen auf die US-Konjunktur und die Unternehmen. Dagegen liess der drohende „Government Shutdown“, die Zahlungsunfähigkeit der Regierung, die Investoren weitgehend kalt. Zur Vermeidung einer Haushaltssperre stimmten die Parlamentarier am Abend im Kongress auch dafür, die Finanzierung der Regierungsausgaben zunächst um vier Wochen zu verlängern.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch