22. November 2016: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Gewinne an der Börse erwartet….

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Die Börse dürfte heute auf Basis vorbörslicher Indikationen mit Gewinnen eröffnen. Das höhere Yuan-Fixing gegen den US-Dollar hat über Nacht den S&P-500-Future erstmals über 2‘200 Punkte nach oben getrieben. Das dürfte auch den europäischen Börsen zum Auftakt etwas Anschub verleihen. Nach zwölf niedrigeren Fixings in Folge hat Chinas Notenbank den Renminbi etwas aufgewertet. Es war zudem der stärkste Anstieg des Yuan seit Oktober. Damit scheine China angesichts der harschen Kritik von Donald Trump am schwachen Yuan und an mutmasslicher Währungsmanipulation „vorsichtiges Entgegenkommen signalisieren zu wollen“, sagt ein Händler. Allerdings zeigten Europas Indizes zuletzt eine „gewisse Underperformance“ zum US-Markt.

SCHWEIZ | Novartis und Bankwerte belasten  

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag auf breiter Front im Minus geschlossen und damit nahtlos an die Verluste vom Freitag angeknüpft. Der Leitindex SMI war bereits mit Abschlägen in den Morgen gestartet, hatte sich vor der Mittagszeit dann etwas gefangen und bewegte sich danach über weite Strecken in einer relativ engen Bandbreite. Es habe an impulsgebenden Neuigkeiten gemangelt, hiess es im Handel. Auch der Start der US-Aktienmärkte in der zweiten Tageshälfte brachte keinen frischen Wind. Die Investorenstimmung war allerdings gar nicht so schlecht, wie es hiess. Denn hierzulande hatten vor allem die Abgaben bei den schwergewichtigen Novartis  (-1.3%) sowie Bankenwerte den Gesamtmarkt nach unten gezogen. 

GLOBAL | Dow & Co lassen Rekorde purzeln  

Die Rekordjagd der US-Börsen geht weiter. Zu Beginn der neuen Börsenwoche an der Wall Street liessen die grossen Indizes die Höchststände der Vorwoche hinter sich und markierten sämtlich neue Allzeithochs. Dabei schlossen sie nur knapp unte den Tageshochs. Auch der breite Kleinwerteindex Russell 2000 erreichte ein bislang nie erreichtes Niveau. Rückenwind kam von einer Rally bei den Ölpreisen und einer leicht abgeflauten Dollarstärke. Übergeordnet sorgte weiter die Hoffnung auf ein Staatsausgabenprogramm unter dem neu gewählten Präsidenten Donald Trump für Kauflaune.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch