23. Januar 2018: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Freundlicher Börsenstart erwartet  ….

Die Schweizer Börse sollte die heutige Sitzung etwas fester beginnen. Auch mit Gewinnen an den anderen Märkten Europas rechnen Händler am Dienstag angesichts einer Kombination guter Nachrichten aus den Vereinigten Staaten. Im Streit um den US-Haushalt ist eine weitere Übergangslösung gefunden worden und die US-Indizes stiegen auf neue Rekordhochs. Dazu gesellten sich sehr gute Zahlen von Netflix. Das könnte für positive Impulse im Technologiesektor sorgen. Der Markt setzt weiter auf eine starke Berichtssaison und milde Worte der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag, die weiter Druck vom Euro nehmen könnten.

SCHWEIZ | SMI schliesst leicht im Plus

Der Schweizer Aktienmarkt ist mit leichten Gewinnen in die neue Woche gestartet und hat damit an den positiven Wochenausklang angeknüpft. Die Veränderungen hielten sich allerdings in Grenzen, und der Leitindex SMI bewegte sich den ganzen Tag über in einer relativ engen Bandbreite um die 9‘500-Punkte-Marke. Die Stimmung wurde in Marktkreisen entsprechend als neutral bis freundlich eingestuft. Im Fokus waren die Papiere der Grossbank UBS, nachdem die Bank am Morgen die Zahlen zum Schlussquartal 2017 vorgelegt hatte. Die Aktien gaben am Vormittag zeitweise markant nach, erholten sich dann aber im Verlauf des Nachmittags und schlossen 0.4% im Plus.

GLOBAL | Neue Rekordjagd an Wall Street

Die Einigung im US-Haushaltsstreit hat zu Wochenbeginn der Rekordjagd an der Wall Street neuen Schub verliehen. DowJones-Index, S&P-500 und Nasdaq-Composite schlossen auf neuen Allzeithochs. Nach drei Tagen konnten sich Republikaner und Demokraten auf eine Beilegung verständigen. Die Haushaltssperre hatte den Markt insgesamt allerdings nur recht wenig belastet. Allerdings sollen zunächst nur bis zum 8. Februar die Haushaltsmittel für die Bundesbehörden wieder freigegeben werden. Vorgesehen ist, dass innerhalb der nächsten zweieinhalb Wochen über eine Regelung von Einwanderungsfragen verhandelt wird.

Quelle: AdvisorWorld.ch