24. April 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start fester erwartet ……

Die Schweizer Börse dürfte heute fester eröffnen. Nach dem Sieg Emmanuel Macrons in der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen zeichnet sich eine Erleichterungsrally zur Eröffnung an den Börsen Europas am Montagmorgen ab. Macron tritt nun in der zweiten Wahlrunde gegen Marine Le Pen an, der aber angesichts eines Rückstands in den Umfragen von 25 Prozentpunkten praktisch keine Siegchancen eingeräumt werden. Durch den Wahlausgang wurde das aus Marktsicht schlechteste Szenario einer Stichwahl zwischen Le Pen und dem linken Politiker Jean-Luc Melenchon vermieden. Der Markt dürfte bereits jetzt damit beginnen, einen Sieg Macrons in der zweiten Runde einzupreisen.

SCHWEIZ | Der SMI gab nur leicht nach

Der Schweizer Aktienmarkt hat den letzten Tag der Woche kaum verändert mit einem geringen Minus abgeschlossen. Der SMI gab nach einer noch leicht freundlichen Eröffnung zunächst ab, erholte sich am Nachmittag bei einer ebenfalls kaum bewegten Wall Street aber wieder und schloss nahe Null. Auf Wochenbasis resultierte aufgrund der Abgaben am Dienstag für den SMI ein deutlicheres Minus. Neben dem völlig offenen Wahlausgang in Frankreich wurden auch die zuletzt gestiegenen geopolitischen Unsicherheiten als Risikofaktor genannt. Selbst die laut PMI-Index überraschend aufgehellte Stimmung unter den Chefeinkäufern in der Eurozone vermochte die Investoren nicht zu überzeugen.

GLOBAL | Wall Street schloss mit Verlusten

Nach den kräftigen Aufschlägen vom Vortag hat die Wall Street am Freitag geringfügige Abgaben verzeichnet. Grössere Verluste am US-Aktienmarkt verhinderte nach Aussagen aus dem Handel US-Präsident Donald Trump. Er bekräftigte, was auch sein Finanzminister am Donnerstag schon gesagt hatte: dass der Entwurf für eine Steuerreform bald vorgelegt werde. Am Vortag war der Optimismus durch Hinweise von US-Finanzminister Steven Mnuchin befeuert worden, denen zufolge die an den Börsen heiss ersehnte Steuerreform doch früher kommen könnte als bislang erwartet.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch