24. Januar 2018: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Börse wird behauptet erwartet  ….

Die Schweizer Börse sollte die heutige Sitzung behauptet beginnen. Zum Start am Mittwoch zeichnet sich eine wenig veränderte Eröffnung auch an den anderen Märkte Europas ab. Der über 1.23 US-Dollar gestiegene Euro wirkt als Bremsklotz für die europäischen Unternehmen. Daneben dürften sich viele Anleger vor der EZB-Sitzung am Donnerstag etwas bedeckt halten, obgleich die meisten Beobachter keine geldpolitischen Änderungen erwarten. Übergeordnet bleibt das Bild freundlich, und das trotz der wieder schärfer werdenden protektionistischen Töne und Massnahmen aus Washington. Die Bekanntgabe der europäischen Einkaufsmanagerindizes könnte im Handelsverlauf für Bewegung sorgen.

SCHWEIZ | Erneutes Plus für den SMI

Der Schweizer Aktienmarkt beendete am Dienstag eine relativ bewegte Sitzung schliesslich mit leichten Aufschlägen. Am Morgen hatten feste Notierungen bei den Schwergewichten Nestlé und Roche den Leitindex SMI nach der jüngsten Gewinnserie weiter in die Höhe getrieben. Abgesteckt wurde das Feld der Blue Chips von Logitech mit +8.0% und SGS mit -3.4%. Abgesehen von diesen beiden Spezialsituationen war die Nachrichtenlage bei den grossen Titeln eher dünn. Der Pharmakonzern Novartis (+0.2%) meldete noch einen Erfolg für den Migränewirkstoff Erenumab, dem Analysten Blockbusterpotenzial attestieren. Unter grösserem Abgabedruck standen dagegen EFG (-7.1%), Meyer Burger (-5.1%) und Arbonia (-3.9%).

GLOBAL | Wall Street setzt Rekordjagd fort

Die Indizes an der Wall Street haben auch am Dienstag neue Rekordstände markiert. Zu Beginn des Handels kletterten Dow-Jones-Index, S&P-500 und Nasdaq-Composite auf neue Höchststände. Danach etablierte sich allerdings eine Seitwärtstendenz. Vor allem die weiter guten Aussichten für die globale Konjunktur, mit den erwartet positiven Auswirkungen auf die Ergebnisse der Unternehmen, trieben den Markt an. Stützend wirkte hier die leicht angehobene globale Wirtschaftsprognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) für dieses Jahr. Die Begeisterung über das Ende der US-Haushaltssperre liess dagegen wieder nach.

Quelle: AdvisorWorld.ch