24. Juli 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Knapp behaupteter Start erwartet. Der Schweizer Aktienmarkt dürfte heute knapp behauptet eröffnen…….

Händler rechnen mit einem schwachen Wochenstart an Europas Börsen. „Die Nachrichtenlage wird immer schwärzer statt besser“, sagt ein Händler. Der S&P-500 in den USA stehe kurz davor, seinen Aufwärtstrend zu brechen. Gleichzeitig baue aber der DAX seine Relative Schwäche gegenüber den USA weiter aus. Dazu trügen nun wesentlich die Auto-Aktien bei. Hier verschärfe sich der Druck durch den weiter steigenden Euro, der am Morgen bereits in Sichtweite der 1.17er-Marke gestiegen ist. Gleichzeitig verdüstert sich die Nachrichtenlage mit Blick auf die Kartellvorwürfe, die nun noch zu dem Dieselskandal hinzukämen. Auch die Berichtsaison laufe nicht so stark, dass sie all das Negative einfange.

SCHWEIZ | Der SMI schliesst im Minus

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag deutlich im Minus beendet. Nachdem der SMI bis zum Mittag grösstenteils um den Vortageskurs schwankte, fiel er danach wieder klar unter die 9‘000-Punkte-Marke. Die grössten Einbussen verzeichneten mit Abstand ABB (-3.0%), die bereits am Vortag nach einer Zahlenenttäuschung fast 3% nachgegeben hatten. Auch die beiden Grossbankenwerte UBS (-2.0%) und CS (-1.8%) sowie Julius Bär (-1.5%) fielen mit grösseren Abgaben auf. Alle drei Institute legen in dieser Woche Zahlen zum zweiten Quartal vor. Tiefer standen zudem mit SGS (-1.8%), Schindler und Dufry (je -1.7%) einige Zykliker. Zudem belasteten die Pharma-Schwergewichte Novartis (je -1.2%) und Roche (-0.5%) den Index.

GLOBAL | Gewinnmitnahmen für die Wall Street

Knapp behauptet ist die Wall Street am Freitag aus dem Handel gegangen. Nach den jüngsten Rekordständen war nun erst einmal Durchatmen angesagt. Doch der Verkaufsdruck war milde, und die Indizes bleiben noch immer nahe ihrer Allzeithochs. Wie an den Vortagen mussten die Quartalszahlen wichtiger Unternehmen verarbeitet werden. Ein Grossteil der Kursbewegungen von Einzelwerten in beide Richtungen ging auf das Konto dieser Quartalsberichte. Daneben galt das Interesse den politischen Ereignissen in Washington.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch