25. Januar 2018: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zunächst wenig Bewegung erwartet. Die Schweizer Börse sollte die heutige Sitzung knapp behauptet beginnen…..

Mit wenig Bewegung rechnen Händler am Donnerstag an den Aktienmärkten Europas vor der ersten EZB-Sitzung des neuen Jahres. Sie sei das mutmasslich entscheidende Ereignis des Tages. Im Blick steht damit auch der Euro, der am Morgen mit 1.2430 Dollar deutlich fester in den Tag gestartet ist. Der Dollarindex liegt auf einem Dreijahrestief. Während es bei der EZB um Zinsen und Geldpolitik geht, kommt heute mit dem deutschen Ifo-Geschäftsklima-Index auch noch ein wichtiges Barometer für die Konjunktur in Europa dazu.

SCHWEIZ | Der SMI schloss leicht im Minus

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch leicht im Minus geschlossen. Der SMI startete am Morgen freundlich in den Handelstag und kletterte am frühen Nachmittag gar auf einen neuen Höchststand bei 9‘616 Punkten, gab die Gewinne bis zum Börsenschluss aber wieder ab. Stärkere Abgaben verhinderten die schwergewichtigen Novartis-Aktien, die nach der Vorlage von guten Geschäftszahlen des Pharmakonzerns deutlich zulegten. Die Roche-Genussscheine (-1.0%) gehörten dagegen zu den zahlreicheren Verlierern unter den Blue Chips. Der an der anderen Rheinseite ansässige Basler Novartis-Konkurrent wird kommende Woche seine Jahreszahlen präsentieren. Die Nestlé-Aktien (-0.8%) belasteten den Markt mit Abgaben ebenfalls.

GLOBAL | Wall Street schliesst uneinheitlich

Die Wall Street hat den Handel am Mittwoch mit einer uneinheitlichen Tendenz beendet. Zunächst setzte sich die Rekordjagd fort und bereits zur Eröffnung markierten DowJones-Index, S&P-500 und Nasdaq-Composite neue Allzeithochs. In der Folge gaben die Indizes ihre Gewinne allerdings wieder ab und schlossen teilweise mit leichten Abgaben. Für die Schwäche des Dollar machten Beobachter vor allem die Handelskrieg-Rhetorik von US-Präsident Donald Trump verantwortlich. Überdies hatte sich US-Finanzminister Steven Mnuchin für einen schwachen Dollar ausgesprochen. Dieser sei gut für den Handel, erklärte der Minister gestern auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch