27. Juni 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start gut behauptet erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute zum Handelsstart gut behauptet eröffnen……..

Die Börsen in Asien folgen heute dem richtungslosen Handel der Wall Street. Die Bewegungen der verschiedenen Märkte sind zudem gering. An der rohstofflastigen Börse in Australien belastet der Fall der Metallpreise, der Nikkei in Tokio erholt sich gestützt von einem schwächeren Yen auf ein Einwochenhoch. Der Goldpreis, der am Vortag massiv unter Druck geraten war – im Handel tippt man auf einen Eingabefehler eines Marktakteurs -, erholt sich im asiatischen Handel nicht.

SCHWEIZ | Nestlé führt SMI auf Jahreshoch  

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag gut in die neue Handelswoche gestartet: Der Leitindex SMI kletterte am Vormittag mit kräftiger Unterstützung des Schwergewichts Nestlé (+4.3%) bei 9‘149 Punkten auf ein neues Jahreshoch, ehe das Rally am Nachmittag von Gewinnmitnahmen bei Roche und Novartis (je -0.4%) etwas gebremst wurde. Während Nestlé von Kursphantasien rund um den Einstieg des aktivistischen amerikanischen Investors Daniel Loeb getragen wurden, bleiben die volatilen Ölnotierungen in den Augen der Händler ein Risiko für die Märkte. Zu den Gewinnern zählten nebst Nestlé auch die Grossbanken CS (+1.1%) und UBS (+0.6%). Klar fester beendeten auch weitere Finanztitel wie Bâloise (+1.1%) oder Julius Bär (+0.9%) den Tag. Unter den Zyklikern hatten Kühne+Nagel (+0.9%) und LafargeHolcim (+0.5%) am Ende die Nase vorn.

GLOBAL | Konjunktur und Ölpreis belasten  

Eine Mischung aus volatilen Ölpreisen und enttäuschenden Konjunkturdaten hat am Montag die US-Börsen gebremst. Der Ölpreis trage die Hauptschuld an der gedämpften Stimmung am Aktienmarkt, so ein Analyst. Er sprach von einem Dilemma: Einerseits bevorzugten die Anleger derzeit zwar Aktien, weil die Anleiherenditen so niedrig seien, allerdings sorgten sich die Investoren auch um die Wirtschaft. Daher kämen jedesmal, wenn der Ölpreis falle, Nachfrage- und Deflationsängste auf. An US-Konjunkturdaten enttäuschte der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch