27. März 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start schwächer erwartet. An der Börse Zürich wird am Montag mit einer schwächeren Eröffnung gerechnet…..

Die Dollar-Schwäche nach der Niederlage von US-Präsident Donald Trump bei der angestrebten Gesundheitsreform drückt zum Wochenauftakt auf die europäischen Aktienmärkte. Der Euro markiert neue Jahreshochs bei 1.0850 Dollar, auch der Yen zieht deutlich an. In Europa dürften besonders exportorientierte Titel unter Druck geraten. „Die Pläne Trumps werden nun generell hinterfragt“, sagt ein Händler. Neue Impulse dürften am Vormittag vom ifo-Geschäftsklima-Index ausgehen. Das Geschäftsklima in der gewerblichen Wirtschaft Deutschlands dürfte im März stagniert haben.

SCHWEIZ | SMI schliesst Woche tiefer ab  

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag an Terrain verloren. Als grösste Verlierer gingen Galenica (-2.4%) aus dem Handel. Unter Druck standen zu Wochenschluss auch Versicherer wie Swiss Re (-1.0%) oder Swiss Life (-0.6%), während die Aktien der Bâloise (-0.3%) grössere Abgaben bis Handelsende eindämmten. Zykliker wie LafargeHolcim (-0.6%), Clariant (-0.5%) oder Dufry (-0.9%) büssten im Marktvergleich ebenfalls überdurchschnittlich an Wert ein. Eine Belastung für den SMI waren die schwerkapitalisierten Novartis (-0.5%), während Nestlé (-0.3%) und Roche (+0.2%) den Handel uneinheitlich beendeten. Die CS-Titel legten moderat um 0.3% zu. Kursgewinne verzeichneten etwa auch Sika (+0.7%), Adecco oder Syngenta (je +0.5%).

GLOBAL | Wall Street mit Abgaben  

Anleger an der Wall Street sind am Freitag von Zweifeln über die Umsetzbarkeit der Vorhaben von US-Präsident Trump befallen worden. Für die auf Freitagabend vertagte Abstimmung über die Gesundheitsreform von Trump gab es offensichtlich erneut keine Mehrheit. Denn die zerstrittenen Republikaner sagten die Abstimmung kurz vor Börsenschluss erneut ab. Aus Kongresskreisen hiess es, Trump habe die Gesetzesvorlage daraufhin zurückziehen lassen und damit eine schwere Schlappe kassiert. Der Grund war, dass zahlreiche Republikaner sich dem Plan widersetzten. Somit hätte es nicht für eine Mehrheit im Repräsentantenhaus gereicht.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch