28. April 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start etwas fester erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute etwas fester eröffnen……..

Vor Veröffentlichung der US-BIP-Zahlen für das erste Quartal am Nachmittag zeichnet sich eine wenig veränderte Eröffnung an Europas Börsen ab. Die BIP-Zahlen stellen den ersten Lackmus-Test für die neue US-Administration unter Präsident Trump dar. Einige Beobachter haben auf die teils hohe Diskrepanz zwischen Stimmungsindikatoren auf der einen Seite und harten Konjunkturdaten auf der anderen Seite hingewiesen. Auch aus Europa werden aus einzelnen Ländern BIPDaten erwartet. Mit Blick auf die anhaltenden geopolitischen Risiken schliesst ein Händler am Nachmittag Positionsschliessungen vor dem langen Wochenende nicht aus.

SCHWEIZ | SMI erneut auf Jahreshoch  

Am Schweizer Aktienmarkt hat der Leitindex SMI am Donnerstag leicht im Plus geschlossen und damit erneut neue Jahreshochs markiert. Gestützt wurde der Markt von den Pharma-Schwergewichten Roche und Novartis (je +1.0%). Die klarsten Gewinne bei den Blue Chips entfielen aber auf Clariant (+4.3%) nach Quartalszahlen. Klare Kursgewinne gab es auch für die Pharmawerte Galenica (künftig Vifor) mit +1.6%. Ebenfalls klar im Plus schlossen Zykliker wie SGS (+0.9%), ABB oder Kühne+Nagel (je +0.5%). Weiter unter Druck standen dagegen die Titel des Zementkonzerns LafargeHolcim (-0.7%). Die Bankenwerte UBS (-0.2%) und vor allem CS (-2.9%) schlossen dagegen im Minus. Nur wenig verändert schlossen Richemont (+0.2%) und Swatch (unv.).

GLOBAL | Wall Street ohne Schwung  

Die Wall Street hat am Donnerstag mit Ach und Krach ein winziges Plus geschafft. Vor allem die mit dem sinkenden Ölpreis schwachen Energiewerte verhinderten grössere Gewinne am Gesamtmarkt. Aber auch Banken- und Telekomwerte liefen schlecht. Besser sah es bei der technologielastigen Nasdaq aus, deren Composite ein neuerliches Allzeithoch erreichte, gezogen vor allem vom starken Halbleitersektor. US-Konjunkturdaten verschafften dem Gesamtmarkt keinen Schwung, zumal der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für März sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe schwächer als erwartet ausfielen.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch