28. August 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Start in die Woche etwas schwächer. Zum Wochenstart wird an der Schweizer Börse mit einer etwas leichteren Eröffnung gerechnet…………

 

Der starke Euro verdirbt die Laune an den Aktienmärkten Europas. Auf die exportorientierten europäischen Aktienwerte dürfte dies Druck ausüben. Relativ ruhig zeigen sich dagegen die internationalen Rentenmärkte. Sie pendelten auch nach den Draghi- und Yellen-Ansprachen vom vergangenen Freitag nur seitwärts ohne neue Trendimpulse. Da die Börsen in London wegen eines Feiertages geschlossen sind, fallen die britischen Aktien als Taktgeber in Europa am Montag aus. Damit könnten weder Rohstoff-, Banken- noch Pharmasektor korrekt gepreist werden, heisst es im Handel.

SCHWEIZ | Der SMI verzeichnete Verluste  

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit tieferen Kursen aus der Sitzung gegangen, hat dabei aber über die Woche gesehen ein kleines Plus über die Zeit gerettet. Die mit Spannung erwartete Rede von Fed-Chefin Janet Yellen beim Notenbankertreffen bewegte die Märkte weltweit nicht gross, der SMI wurde aber von den gegen Handelsende unter Druck geratenen Nestlé-Papieren nach unten gezogen. Die grössten Verluste gingen auf das Konto von Adecco (-1.4%) und Aryzta (-1.2%). Im für Adecco wichtigen französischen Markt hat sich die Konsumentenstimmung im August eingetrübt, was den Titel etwas nach unten zog. Dahinter folgten Nestlé mit einem Minus von 1.0%, welches sich allerdings erst in der letzten Handelsstunde richtig herauskristallisierte.

GLOBAL | Yellen und Draghi drücken Dollar   

Die Wall Street hat mit kleinen Gewinnen geschlossen. Die Reden von Fed-Chefin Janet Yellen und EZB-Präsident Mario Draghi auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole erbrachten nichts zur Geldpolitik. Dennoch reagierte der Dollar auf Yellens Aussagen mit Verlusten. Mit der Draghi-Rede rückte der Euro weiter vor auf ein Jahreshoch. Die Aktienindizes konnten nach einigem Auf und Ab nur einen Teil der Gewinne halten, die sie bereits vor den Reden verbucht hatten. Ein Händler warnte aber davor, angesichts der sommerlich dünnen Umsätze in die Bewegungen zu viel hineinzulesen.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch