28. Juni 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start knapp behauptet erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute knapp behauptet eröffnen………

Mit weiter fallenden Kursen rechnen Händler auch an Europas anderen Aktienmärkten. „Der Gegenwind kommt von allen Seiten“, so ein Händler, der auf den steigenden Euro, den Einbruch am Anleihemarkt und die neue Abwärtswelle bei den Technologiewerten verweist. Der Euro ist mit rund 1.1350 USD auf dem höchsten Stand seit vergangenem August. „Das dürfte die Stimmung für die exportorientierten Titel weiter eintrüben“, sagt der Marktteilnehmer. Daneben belastet der starke Einbruch der Anleihekurse die Stimmung für zinsreagible Titel wie die Versorger, aber auch für Wachstumsaktien mit hohem Kapitalbedarf.

SCHWEIZ | SMI schliesst im Minus

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handelstag am Dienstag im Minus beendet. Nestlé gaben am Ende um 1.6% nach. Am Vortag hatten sie mit dem Einstieg des aktivistischen Investors Daniel Loeb ein neues Rekordhoch erreicht. Neben Nestlé fielen mit Aryzta (-1.7%) und Lindt & Sprüngli (-1.5%) noch weitere Vertreter aus der Nahrungsbranche deutlich zurück. Im breiten Markt ging es für die Papiere des Milchverarbeiters Emmi (-1.5%) ebenfalls überdurchschnittlich abwärts. Deutlich abwärts ging es ohne Nachrichten auch für die Aktien von Swatch (-1.5%). Konkurrent Richemont (-0.3%) hielt sich deutlich besser. Unter den Blue Chips fielen auf der Verliererliste noch Neuzugang Partners Group  (-1.2%) und die beiden Gesundheitskonzerne Sonova  (-1.2%) und Vifor (-1.0%) mit grösseren Abgaben auf.

GLOBAL | US-Politik belastet Wall Street

Zweifel an den wirtschaftspolitischen Vorhaben von US-Präsident Donald Trump haben am Dienstag die Stimmung an der Wall Street getrübt. Nun erfuhren die Pläne des Präsidenten einen weiteren Dämpfer: Eine Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform wurde verschoben. Die Entscheidung zeugt davon, dass die Republikaner Schwierigkeiten haben, genügend Unterstützer für ihre Pläne zu finden. Nach Bekanntwerden der Entscheidung sprang das „Angstbarometer“ VIX um 12% nach oben. Es handelte sich um den grössten Sprung seit dem 17. Mai.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch