29. August 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start leichter erwartet  ………

 

Die Schweizer Börse dürfte heute leichter eröffnen. Die jüngste Provokation des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un wird aller Voraussicht nach die europäischen Börsen am Dienstag belasten. Nachdem Nordkorea eine Rakete über Japan hinweg gefeuert hat, geht es schon an den asiatischen Börsen nach unten, wenn auch vergleichsweise moderat. „Der Markt reagiert verhalten, aber nur, weil er noch auf die Form der Reaktion aus den USA wartet“, sagt ein Händler. Diese dürfte aber sehr scharf ausfallen und danach ebenso die Reaktion der Börsen. Ein weiterer Belastungsfaktor ist der starke Euro. Am Morgen startet er bei rund 1.1980 USD. „Der Sprung über die 1.20er-Marke dürfte für eine Schreckreaktion am Aktienmarkt sorgen“, so der Händler weiter.

SCHWEIZ | Schwacher Wochenstart für SMI  

Der Schweizer Aktienmarkt hat einen schwachen Wochenstart hingelegt und schloss am Montag mit Abgaben auf breiter Front. Die Abgaben von 1.0% in den grosskapitalisierten Novartis-Aktien belasteten den hiesigen Aktienmarkt massgeblich. Besser hielten sich die Roche-Valoren (-0.1%). Bei SGS (-0.9%) wurde der Sturm „Harvey“ für die Verluste verantwortlich gemacht, der auch an den Versicherungstiteln von Zurich (-0.7%) und Swiss Re (-1.0%) nicht spurlos vorüber ging. Die Bankaktien hielten sich derweil mehrheitlich im Mittelfeld auf: UBS büssten 0.4% und Credit Suisse 0.5% ein. Julius Bär schnitten mit -0.2% etwas besser ab. Das kleine Gewinnerfeld wurde von Aryzta (+0.8%) angeführt. Im Plus schlossen ausserdem nur noch Richemont (+0.3%).

GLOBAL | Wall Street schloss kaum verändert  

Wenig verändert haben die Blue Chips an der Wall Street am Montag geschlossen. Leichte Eröffnungsgewinne konnten nicht verteidigt werden, aber grösserer Verkaufsdruck kam nicht auf. Während es am Aktienmarkt ruhig zuging, zeigten sich bei Gold, Öl und Devisen kräftige Bewegungen. Sonst waren Themen aus Politik oder Konjunktur Mangelware, so dass vor allem der Hurrikan und seine Verwüstungen im Fokus standen. Zwar beeinflusste dies den Gesamtmarkt wenig, doch waren Auswirkungen bei Versicherern, Energiewerten sowie am Rohöl- und Benzinmarkt deutlich zu spüre

Quelle: AdvisorWorld.ch