3. August 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Zum Start gut behauptet erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute gut behauptet eröffnen……….

Die anderen europäischen Handelsplätze werden trotz neuerlicher Kursgewinne an der Wall Street mit kleinen Verlusten erwartet. Beobachter nennen politische Gründe für die eher gedämpfte Stimmung. Die neuen US-Sanktionen gegen Russland, Iran und Nordkorea hätten am Donnerstag schon in Asien die Stimmung getrübt, zumal US-Präsident Trump das Gesetz nur widerwillig unterzeichnet habe, weil er befürchtete, dass die Sanktionen China, Russland und Nordkorea enger zusammenrücken lassen. Ansonsten dürfte die Bilanzsaison die Richtung vorgeben. Dazu stehen Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone auf der Agenda.

SCHWEIZ | SMI schliesst mit Aufschlägen  

Der Schweizer Aktienmarkt hat den ersten Handelstag im August mit Aufschlägen beschlossen und damit an die Erholung der vorangegangenen Tage angeknüpft. Vom freundlichen Umfeld konnten Industrie-Zykliker wie Kühne+Nagel (+2.2%), Givaudan (+2.5%), Dufry (+1.6%) oder Schindler (+1.4%) profitieren. Auch Finanzwerte wie Swiss Life (+2.4%), Swiss Re und Julius Bär (je +1.6%) waren stärker gesucht. Bei den Uhrenwerten hatte zum Handelsschluss Swatch (+2.1%) vor Richemont (+1.2%) die Nase vorn. Geberit (+1.8%) erhielten von einer Kaufempfehlung etwas Rückenwind. Gute Gewinne verzeichneten auch  Partners Group (+1.0%), dies nach einer weiteren Investition in Frankreich. Das Prüfunternehmen SGS (+1.0%) hat zwei weitere kleinere Akquisitionen gemeldet.

GLOBAL | Apple treibt Dow über 22‘000 Punkte

Apple (+4.73%) auf Allzeithoch haben den Dow Jones erstmals über die Marke von 22‘000 Punkten gehievt. Trotz des Erreichens des nächsten Dow-Meilensteins passierte an der Wall Street am Mittwoch insgesamt nicht viel. „Der Arbeitsmarktbericht am Freitag wird sehr bedeutsam zur Bestimmung, was die Fed tun wird. Typischerweise sehen wir eine gewisse Vorsicht am Markt vor dem Ereignis“, so ein Analyst. Keine grosse Überraschung erbrachten die ADP-Juli-Arbeitsmarktdaten. Die Zahl der neuen Stellen in der US-Privatwirtschaft fiel minimal schwächer aus als erwartet.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch