30. Januar 2017: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Leichterer Start erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Verlusten eröffnen………….

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Auch an Europas Börsen zeichnen sich vorbörslich niedrigere Kurse ab. Getrübt wird die Stimmung über einen schwächeren Dollar dadurch, dass US-Präsident Donald Trump angeordnet hat, dass Muslime aus sieben islamischen Staaten bis auf weiteres nicht in die USA einreisen dürfen. Die Massnahmen stossen im Ausland wie in den USA selbst auf Kritik. In Hongkong, Shanghai und Südkorea bleiben die Börsen wegen der Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest (Mondneujahr) geschlossen. Hongkong öffnet seine Pforten wieder am Mittwoch und Shanghai am Freitag.

SCHWEIZ | Der SMI verzeichnet Verluste

Am Schweizer Aktienmarkt haben die Indizes nach einer insgesamt positiven Handelswoche am Freitag schwächer geschlossen. Nach den Kurssteigerungen der vergangenen Tage seien zum Wochenschluss wohl noch Gewinne eingestrichen worden, hiess es im Handel. Am Nachmittag belasteten zudem neue Konjunkturdaten aus den USA, nach denen die US-Wirtschaft im Schlussquartal 2016 unerwartet deutlich an Tempo verloren hat. Trotz der Einbussen vom Wochenende gäben an den Märkten weiterhin die „Bullen“ die Richtung vor, meinte ein Marktteilnehmer. Am Schweizer Markt lasteten am Freitag vor allem sehr schwache Bankentitel auf den Indizes, dies nach einem durchmischt aufgenommenen Jahresresultat der Grossbank UBS.

GLOBAL | Wall Street verteidigte Rekordhochs  

Nach dem 20‘000er-Gipfelsturm am Mittwoch haben sich die Anleger an der Wall Street am Freitag auf dem Erreichten ausgeruht und für einen sehr ruhigen Wochenausklang gesorgt. Die Blicke sind weiter nach vorne gerichtet und auf eine weiter wirtschaftsfreundlich erwartete Politik des neuen Präsidenten Donald Trump. Das zeigte sich im Handelsverlauf daran, dass enttäuschende US-Konjunkturdaten die Kurse nicht belasteten. Die US-Wirtschaft wuchs im vierten Quartal nur um 1.9%, wohingegen Experten mit 2.2% gerechnet hatten. Ausserdem stiegen die Auftragseingänge für langlebige Güter im Dezember nicht wie gedacht deutlich, sondern sanken sogar.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch