30. September 2016: Raiffeisen: Börse – täglich aktuel

DER TAG | Schwächere Eröffnung erwartet. Die Schweizer Börse dürfte heute auf der Basis vorbörslicher Indikationen schwächer eröffnen…………

Raiffeisen : Börse – täglich aktuel


Mit dem Schwächeanfall an der Wall Street werden die anderen Börsen in Europa zum Wochenschluss ebenfalls im Minus erwartet. „Es wird heute spannend“, erwartet ein Händler. In Deutschland stehe ein langes Wochenende vor der Tür. Sollte Abgabedruck an den Markt kommen, dürfte wohl kaum ein Investor dagegen halten. Daher stuft er die Gefahr eines Abverkaufs zum Quartalsende als hoch ein. Die Nachfrage nach Anleihen dürfte unterdessen anhalten. „Die geopolitische Lage sowie Sorgen um den Zustand des europäischen Bankensektors sprechen tendenziell für Nachfrage nach Safe-Haven-Anlagen“ so ein Anleihestratege.

SCHWEIZ | ABB schliesst Aktienrückkauf ab

Der Technologiekonzern ABB hat das im September 2014 angekündigte Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Dabei wurden insgesamt 171.34 Mio Aktien für eine Gesamtsumme von 3.5 Mrd USD erworben. Das entspricht rund 7.4% des Aktienkapitals, wie ABB am Freitag in einer Medienmitteilung schreibt. Die Aktien wurden sowohl über den regulären Handel (24.7 Mio Stück, 494 Mio CHF) als auch über eine zweite Handelslinie (146,6 Mio Stück, 2,9 Mrd CHF) erworben. 100 Mio erworbene eigene Aktien wurden laut Beschluss der Generalversammlung per Juli vernichtet.

GLOBAL | Wall Street schloss mit Verlusten  

Die Euphorie nach der überraschenden Einigung der Opec auf ein Einfrieren der Ölförderung ist am Donnerstag schon wieder verflogen. Es mehrten sich Zweifel daran, ob die Beschlüsse auch wirklich in die Tat umgesetzt werden. Der Verkaufsdruck an den US-Börsen nahm zu, nachdem ein Medienbericht Befürchtungen geweckt hatte, die Probleme der Deutschen Bank könnten sich zu einer handfesten Krise auswachsen und grössere Kreise ziehen als bislang gedacht. Das Angstbarometer CBOE Volatility Index (VIX) stieg um 20%, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg gemeldet hatte, die Bank verliere Derivate-Kunden.

 

Quelle: AdvisorWorld.ch